Die Weltmeisterschaft für autonome Segelboote, die auf dem Lake Ontario in Kanada stattfand, konnte der österreichische Titelverteidiger ASV Roboat für sich entscheiden.
Die World Robotic Sailing Championship (WRSC) fordert von den Teilnehmern das Bestehen von sechs Disziplinen. Die Boote müssen diese Disziplinen selbsttätig meistern, ohne menschlichen Eingriff. Acht Boote gingen an den Start. Mit zwei Weltmeistertiteln im Rücken ging das ASV Roboat als Favorit ins Rennen. Allerdings war beim Transport des Bootes nach Kanada die Ruderanlage beschädigt worden, die Reparatur gelang den Spezialisten erst in letzter Minute.
Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte das Roboat mit 375 Zentimeter Länge und einem Gewicht von rund 300 kg in den Long-Distance-Races das bessere Durchhaltevermögen. In dem acht Stunden dauernden Lauf mussten die teilweise sehr viel kleineren Boote der Konkurrenten aufgeben. Bis zu diesem Zeitpunkt war es zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem nur 50 Zentimeter langen Boot “Däumling” der Universität Lübeck gekommen. Am Ende belegte das Boot aus Lübeck den vierten Platz. Die deutsche Universität war mit zwei Booten nach Kanada gereist.





