Das zu Red Hat Enterpise Linux (RHEL) kompatible AlamaLinux schließt zu dessen Version 10.1 auf, weicht aber in mehreren Bereichen vom Vorbild ab. Die größte Neuerung der Version 10.1 ist die Unterstützung des Btrfs-Dateisystems.
Der Support umfasst sowohl die Kernel- als auch die Userspace-Komponenten. Bereits bei der Installation der Distribution lässt sich Btrfs als Zieldateisystem auswählen. Der Fokus der Entwickler lag bislang nur auf dem Installationsassistenten und dem Storage Management Stack. Das AlmaLinux-Team möchte in der Zukunft aber auch die übrige Softwareauswahl fit für Btrfs machen.
Bereits AlmaLinux 10.0 brach an mehreren Stellen mit der Kompatibilität zu RHEL. Die neue Version mit dem Codenamen „Heliotrope Lion“ behält diese Abweichungen explizit bei. So bringt das System zusätzliche Treiber mit. Die damit zusätzlich unterstützten Geräte listet das AlmaLinux-Wiki auf.
Neben diesem „Extended Hardware Support“ gibt es AlmaLinux auch in einer Fassung für Systeme mit x86_64_v2-Architektur. Dabei stehen nicht nur AlmalLinux, sondern auch die Pakete im EPEL für solche Prozessoren bereit. Neue AlmaLinux-Installation aktivieren zudem automatisch das CRB-Repository. Standardmäßig aktiv sind SPICE und Frame Pointer, sowie KVM auf Systemen mit IBM Power-Prozessor.





