Die Distribution Gnoppix kommt als Rolling-Release-Distribution und richtet sich mit den vorinstallierten Werkzeugen an Penetration-Tester und Sicherheitsexperten. Die neuen Startmedien wechseln auf Gnome 43.2 und bringen zusätzliche Tools mit.
Gnoppix entstand ursprünglich 2003 als Live-System mit Gnome-Desktop, das viele Anwender als Alternative zu Knoppix ansahen. Mit dem Erscheinen von Ubuntu stoppte das Team jedoch die Entwicklung. Im Jahr 2021 lebte das Projekt unter dem Codenamen GnoppixNG und mit einer neuen Ausrichtung wieder auf.
Mittlerweile handelt es sich um eine Rolling-Release-Distribution, die auf Kali Linux basiert. Sie richtet sich primär an Sicherheitsforscher und Pentester. Ein Schwerpunkt ist der Test von Web-Anwendungen, Gnoppix lässt sich aber auch als Desktop-System für die tägliche Arbeit nutzen. Als Desktop-Umgebung kommt weiterhin Gnome zum Einsatz. Gleichzeitig legen die Entwickler einen Fokus auf die Privatsphäre und ein anonymes Surfen im Internet.
Das jetzt veröffentlichte Startmedium bietet Gnome 43.2 und den Kernel der 6er-Reihe. Neu an Bord sind Gimp, der Clapper Musik-Player und der Gnome-Firmware Updater. Ebenfalls erstmals dabei sind der Nikto Webscanner, Nuclei, Deluge, Transmission, der Afrog Scanner, sandly-entropyscan und linkedin2username.
Alle weiteren Änderungen listet die offizielle Ankündigung auf.





