Nach drei Jahren Entwicklungsarbeit liegt eine neue Version des Media-Players vor. Er enthält jetzt ein Standard-Skin, so dass man nicht mehr auf externe Skins angewiesen ist. Des Weiteren arbeitet Mplayer mit dem FFmpeg-Framework 5.0 und dessen Entwicklerversion zusammen.
Wer sich den MPlayer 1.5 von der offiziellen Website herunterlädt, erhält im entsprechenden Quellcodearchiv bereits eine passende FFmpeg-Version. Die Mplayer-Entwickler raten zudem dazu, die Entwicklerversion von FFmpeg zu verwenden, um von allen Neuerungen in den beiden Tools zu profitieren.
Die übrigen Neuerungen halten sich trotz der langen Entwicklungszeit in Grenzen. So berücksichtigt der MPlayer jetzt auch die Umgebungsvariablen „LC_MESSAGES“ beziehungsweise „LC_LANG“. Mit besonders wenig Tipparbeit schaltet der Parameter „-fs“ in den Vollbildmodus.
Beim Compilieren auf einem ARM-System übersetzt sich der MPlayer für die ISA und die Extensions der verbauten CPU. Unter Raspberry Pi OS benötigt man somit auch nicht mehr NEON.
Abschließend gab es einige Fehlerkorrekturen, die das Change-Log auflistet.





