Ursprünglich sollte die neue Version schon im letzten Jahr erscheinen, dafür bietet der Bootloader trotz des kleinen Versionssprungs mehrere interessante Neuerungen. Unter anderem schützt Grub vor den zwei BootHole-Attacken und versteht sich mit LUKS2 verschlüsselten Partitionen.
Neu ist auch der Support für SBAT und die Xen Security Module (XSM/FLASK). Standardmäßig deaktiviert ist „os-prober“, das die installierten Betriebssysteme erkennt und automatisch passende Menüeinträge generiert.
Darüber hinaus haben die Grub-Entwickler zahlreiche von einzelnen Distributoren vorgenommene Änderungen zurückportiert. Abschließend unterstützt Grub 2.06 die Compiler GCC und Clang/LLVM jeweils in der Version 10.
Der Quellcode von Grub 2.06 ist auf seiner Website verfügbar.





