Adobe-Reader-Update stopft gravierende Sicherheitslücken

Adobe-Reader-Update stopft gravierende Sicherheitslücken

Sicherheitsleck

Adobe hat sich der inzwischen aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken in seinem PDF-Reader und der Acrobat-Software angenommen. Der Reader ist auch unter Linux anfällig.

Acht ernsthafte Probleme der Software in den Ausgaben 9.2 haben auch die Linux-Variante des Readers betroffen. Adobe bestätigt, dass die Sicherheitslücken mittels präpariertem PDF dazu taugen, um Code einzuschleusen. Diese Wege seien für Angreifer teils nur über Windows-Systeme gehbar, andere Lücken betreffen mittels Rechteausweitung aber auch Linux. Systemabstürze wegen Speicherproblemen zählen ebenfalls zu den möglichen Auswirkungen der Angriffe.

Der Hersteller hat mit Version 9.3 diese Lücken geschlossen. Die ebenfalls betroffenen Reader in Ausgabe 8.17 sind mit einem Update auf 8.2 geflickt. Wer als Linux-Nutzer 8.17 einsetzt, soll zwar laut Hersteller auf der sicheren Seite sein, eine Linux-Version 8.2 gibt es dennoch. Im Security Bulletin sind die Fehler und die Update-Möglichkeiten beschrieben.

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