Die neu aufgestellten Patent Policy soll Entwicklern und Rechteinhabern bei Patentfragen helfen. Mit den neuen Support-Angeboten für Heimnutzer möchte Canonical seine Einnahmen verbessern.
Auch Canonical kann langfristig nicht auf Einnahmen verzichten. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen neuerdings in seinem Shop drei Support-Pakete für die Desktop-Version von Ubuntu an. Das günstigste Paket (Starter Support) bietet einen umfangreichen Installationssupport per Telefon und Mail und kostet 40 Euro im Jahr. Das erweiterte Paket (Advanced Support) enthält die gleichen Leistungen, wobei der Support nicht nur Installationsfragen abdeckt. Es kostet 85 Euro pro Jahr. Das Professional-Paket schlägt mit gut 160 Euro pro Jahr zu Buche und beinhaltet neben Installations- und Anwendungssupport auch Fragen zur Virtualisierung und zur Integration in ein Windows-Netzwerk.
Alle drei Pakete enthalten zudem freie Upgrades und Sicherheitsupdates. Alternativ zum Einjahres-Angebot gibt es die drei Pakete auch als Dreijahresvertrag mit leichter Vergünstigung. Die Support-Pakete sind weltweit gültig.
Patentrichtlinie
Die Einnahmen aus dem Shop könnte Canonical unter anderem auch für Patentprobleme benötigen. Um solche so gut wie möglich zu vermeiden, hat Canonical nun eine Patent Policy aufgestellt. Sie listet die einzelnen Schritte für Entwickler und Rechteinhaber auf, die zu tun sind, falls jemand eine Patentverletzung vermutet. Die neue Policy enthält unter anderem die Klausel, dass bei eventuellen Patentansprüchen, bei denen sich der Rechteinhaber nicht meldet und das Patent kurz vor dem Verfallsdatum steht, die Software weiterhin Teil von Ubuntu bleiben soll. Ansprechpartner in allen Patentfragen ist das Ubuntu Technical Board.





