Google hat eine neue Schriftart namens Noto veröffentlicht. Sie steht nicht nur komplett unter einer Open-Source-Lizenz, sondern bietet auch für jedes Unicode-Zeichen ein passendes Schriftzeichen an. Insgesamt umfasst Noto über 110.000 Glyphen.
Vermutlich jeder Internetnutzer ist schon einmal über kleine Rechtecke in Texten gestolpert, an deren Stelle eigentlich ein Zeichen stehen sollte. Diese Platzhalter zeigt der Browser immer dann an, wenn die verwendete Schriftart für das entsprechende Zeichen kein passendes Symbol (die sogenannten Glyphen) enthält. Diese Rechtecke werden im Internet flapsig als „Tofu“ bezeichnet.
Google wollte diesen Tofu-Zeichen ein Ende setzen und entwickelte die Schriftart Noto. Der Name ist eine Abkürzung aus „No more Tofu“. Sie unterstützt den kompletten Unicode-Standard. Die Schrift entstand in Zusammenarbeit mit Monotype, Adobe und zahlreichen Freiwilligen.
Die Schriftart lässt sich kostenlos bei Google herunterladen, die Quelldateien mit den Designs finden sich auf GitHub. Die Noto-Quellen unterstehen der SIL Open Font License in der Version 1.1.






Die Schriftart ist toll, aber eine neue Schriftart ist Noto sicherlich nicht.
Hier wurde zum Beispiel schon am 12.06.2014 Noto verwendet.
http://www.binarytides.com/optimize-fonts-linux-mint/
Ich vermute mal sie unterstützt komplett Unicode seid neustem.
Jo, hatte mich auch irgendwie gewundert. Auf meinem Tumbleweed ist die schon installiert und wird auch genutzt.
TeX (texlive) kennt sie auch….