Viel mehr Arbeitsspeicher, Flash-Laufwerke statt herkömmlicher Disks und die Fähigkeit, Mehrprozessorsysteme physisch zu partitionieren – das zeichnet die fünften Generation von IBMs x86-Archtitektur aus: eX5
Mehr virtualisierte Hosts, größere Workloads für virtuelle Maschinen oder besonders große Datenbanken haben eins gemeinsam: Sie sind speicherhungrig. Bisher war die Menge maximal verfügbaren Arbeitsspeichers jedoch an die Anzahl der CPUs gekoppelt – die neue IBM-Architektur hebt dieses Limit nun aber auf. Drei neue Serversysteme – X3850 X5 (High End), X3690 X5 (Entry Level) und das Blade Center HX5 – die am Dienstag im Rahmen einer CeBIT-Premiere der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, integrieren dank dieser Technologie bis zum Doppelten des bisherigen Hauptspeichermaximus. Das soll beispielsweise dieselbe Anzahl virtueller Maschinen wie bisher, aber zum halben Preis, oder 82 Prozent mehr VMs ermöglichen. Letzteres senkt bei CPU-gebundener Lizenzierung zugleich die Hypervisor-Lizenzkosten drastisch.
In den neuen Systemen ersetzen weiter Flash-Speicher herkömmliche Festplatten. Ein einzelner Einschub soll laut IBM dabei mit 450 000 IO-Operationen pro Sekunde so viel leisten wie vier herkömmliche Racks mit 800 Platten – und das bei 97 Prozent Kostenersparnis. Außerdem verbrauchen die Flash-Laufwerke nur ein Prozent des Stroms, den die drehenden Spindeln hergebrachter Platten fraßen. Schließlich erlaubt die physische Partitionierung die Verwandlung eines Vier-Prozessor-Systems in zwei Dual-Core-Rechner, was weitere Kostenvorteile bei der Lizenzierung bringen kann.
IBM sieht sich mit den ersten Modellen der neuen Generation für die bei sinkenden Budgets und zunehmender Komplexität weiter steigenden Anforderungen an die IT bestens gerüstet.





