Die Nightly Builds von Amarok unterstützen seit gestern erstmals die Sammlungsverwaltung auf USB-Datenträgern. Das Feature wird in Amarok 2.2 Einzug halten.
Musikdateien auf externen Datenträgern konnte man zwar bereits bisher über Amarok abspielen, die KDE-Jukebox band die Tracks allerdings nicht in die eigene Sammlung ein. Mit der Version 2.2 soll sich dies ändern, wie Alejandro Wainzinger in seinem Blog berichtet. Eine erste Version mit USB-Massenspeichersupport ist in der täglich aktualisierten Entwicklerversion zu finden. Sie funktioniert allerdings noch nicht in allen Bereichen fehlerfrei, so friert Amarok für die Dauer des Einlesens der Sammlung auf dem USB-Datenträger ein.
Wer den Test mit der neuen Amarok-Version wagen möchte, muss dazu die aktuelle Entwicklerversion herunterladen und auf dem USB-Medium eine Datei .is_audio_player anlegen. USB-Geräte ohne diese Punktdatei ignoriert der KDE-Musikplayer. Wer nicht nur das Medium sondern auch den Musikordner festlegen möchte, schreibt in die Punktdatei zudem die Zeile
audio_folder=musicfolder
Den Eintrag musicfolder muss man dabei durch den Namen des Musikverzeichnisses auf dem USB-Medium ersetzen. Die aktuelle Version unterstützt noch keine Playlists und keine Cover-Bilder. Zudem funktioniert nur die Linux-Version von Amarok, Windows-Fans müssen warten.





