Am vergangenen Wochenende fanden sich mehr als 150 Entwickler aus zahlreichen Ländern zur zweiten Ausgabe der Community-Konferenz PyConWeb in München ein.
Wie im Vorjahr lautete das Ziel des internationalen Organisationsteams, möglichst viele Themen rund um die Webentwicklung mit Python abzudecken. “Wir versuchen auf der Konferenz neben Mainstreamprojekten wie Django auch den Frameworks und Plattformen Raum zu geben, die auf anderen Konferenzen eher stiefmütterlich behandelt werden”, so Organisator Anton Caceres. Das Konzept ging auf: Vorträge und Workshops fanden großen Zuspruch und die Teilnehmer wussten die zahlreichen Anregungen aus den Sessions für die tägliche Arbeit sehr zu schätzen.
Neben der Technik kam aber der Spaß nicht zu kurz: Zahlreiche Teilnehmer beteiligten sich am Selfie-Wettbewerb oder reichten Vorschläge für eine IoT-Anwendung ein, für die ein Sensorenkit und Microcontroller als Preis ausgelobt waren. Die Hilfsbereitschaft der Python-Community zeigte sich wieder einmal deutlich, als der Gewinner des IoT-Wettbewerbs seinen Preis spontan für das Ausbildungsprojekt eines Sprechers in Namibia spendete, der nun Studenten hilft, in die Programmierung mit Python einzusteigen.
Keine Pythonkonferenz ohne Lightning-Talks: Auf der PyConWeb fanden die fünfminütigen Mini-Vorträge wieder großen Anklang. Ob Kubernetes, Audioequiment, Hilfe bei Akne, internationale Zeichen auf Standardkeyboards oder witzige Projekte wie PyJokes: Die Teilnehmer sprachen, worüber sie wollten und unterhielten das Publikum damit reichlich.
Am Ende der beiden Konferenztage waren alle Beteiligten hochzufrieden. Besucher lobten die professionelle Abwicklung und ein Teilnehmer aus Estland meinte beim Abschied: “Auf den meisten Pythonkonferenzen stehen die Hype-Themen Machine Learning und Data Science im Vordergrund. Hier auf der PyConWeb habe ich jedoch Dinge gelernt, die für mich als Webentwickler unmittelbar relevant sind. Ich freue mich auf die nächste Ausgabe.”




