Editorial 12/2016

Aus LinuxUser 12/2016

Editorial 12/2016

In eigener Sache

Dass einzelne Heft-DVDs einmal Defekte aufweisen, lässt sich im Produktionsprozess nicht völlig ausschließen. In LU 11/2016 allerdings enthielten alle Hefte einen fehlerhaften Datenträger. Wie Sie schnell zu korrigiertem Ersatz kommen, erläutert Chefredakteur Jörg Luther.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in der letzten Ausgabe hat er uns ereilt, der DVD-GAU: Aufgrund eines Versehens seitens des Presswerks wurde die gesamte Auflage der Heft-DVD 1 von LinuxUser 11/2016 mit einer falschen Rückseite gebrannt, einem Doppler der Rückseite von Heft-DVD 2. Statt UbuntuBSD 16.04b1 und Elementary OS 0.4 gab es also zwei Mal Apricity OS 09.2016 “Cinnamon”. Ich hoffe, Sie hatten mit der fehlerhaften DVD keine allzu großen Umstände. Ich kann Sie wegen des Fehlers nur um Entschuldigung bitten und hoffe auf Ihre Nachsicht.

Falls Sie nun fragen, wie so etwas denn passieren kann: Das stellt uns ebenfalls vor Rätsel, denn eigentlich gibt es einen penibel definierten Workflow, in dem ISOs der jeweiligen DVD-Seiten mit genau vergeschriebenen Dateinamen über einen speziellen Client ins Presswerk hochgeladen werden. Das recht komplizierte Verfahren soll ausschließen, dass Fehler wie der aufgetretene überhaupt vorkommen können. Im konkreten Fall hat das trotzdem nichts geholfen: Die richtigen ISOs wanderten in Presswerk, trotzdem kamen falsche DVDs heraus – Murphy lässt grüßen.

Das Presswerk hat sofort eine zweite, korrigierte Gesamtauflage des Datenträgers aufgelegt, und alle Abonnenten haben bereits automatisch die korrigierte Fassung erhalten. Falls Ihr Heft vom Kiosk stammt, kommen Sie trotzdem ohne große Umstände kostenlos zu einem Ersatzdatenträger. Da die Prozedur auch bei allen nicht systematischen Fehlern greift, möchte ich sie hier einmal kurz darstellen – Gott sei Dank treten normalerweise nur einzelne defekte DVDs auf, aber auch da möchte man ja gerne Ersatz erhalten.

Falls Sie also einmal einen beschädigten oder logisch kaputten Datenträger im Heft vorfinden, müssen Sie das defekte Exemplar nicht etwa einschicken. Sie schreiben einfach eine kurze E-Mail, in der Sie die Ausgabe und den betroffenen Datenträger nennen, und senden diese an die Adresse mailto:computec@dpv.de. Bitte vergessen Sie dabei nicht, Ihre Postanschrift (und gegebenenfalls Ihre Abo-Nummer) zu nennen: Ansonsten kommt es unweigerlich durch die Nachfrage nach der Versandadresse zu Verzögerungen. Nett, aber nicht zwingend notwendig ist es, die Mail CC: auch an mailto:cdredaktion@linux-user.de zu senden. Das hilft der Redaktion, in Sachen Datenträgerfehler auf dem Laufenden zu bleiben und gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Ihre Reklamationsmail geht bei unserem Dienstleister Deutscher Pressevertrieb (DPV) in Hamburg ein, der Ihnen sofort eine Bestätigungsmail mit einer Vorgangsnummer zurücksendet. Bitte geben Sie bei allen weiteren Anfragen diese Vorgangsnummer an, damit Ihre Anfragen sofort zugordnet werden können. Binnen weniger Tage sollten Sie dann von DPV einen Ersatzdatenträger erhalten. Falls das einmal nicht klappt oder sonstige Schwierigkeiten auftreten, dann setzen Sie mich bitte auf CC: oder schreiben mich direkt an. Die Adresse lautet mailto:jluther@linux-user.de. Ich fasse dann nach.

Bleibt mir zu guter Letzt nur der fromme Wunsch, dass ein derartiger Worst Case so schnell nicht wieder eintritt – in den letzten 12 Jahren war das der zweite Großunfall mit Heft-Datenträgern, statistisch gesehen müssten wir jetzt also wenigstens bis 2022 von weiteren Unannehmlichkeiten dieser Art verschont bleiben. Ich hoffe nur, das fällt jetzt nicht unter “famous last words” …

Herzliche Grüße,

Jörg Luther

Chefredakteur

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