Mobiler Dokumentenscanner mit WLAN: Brother DS-820W

Aus LinuxUser 03/2015

Mobiler Dokumentenscanner mit WLAN: Brother DS-820W

© Brother International GmbH

Leseratte

Der kompakte, mobile Einzugsscanner Brother DS-820W digitalisiert nicht nur unterwegs schnell Bilder und Texte, sondern kann sogar ein stationäres Gerät ersetzen.

Linux eignet sich aufgrund der Vielfalt an freier Software und der inzwischen meist guten Hardware-Unterstützung durch die Hersteller bestens als solides Allround-OS. Trotzdem gibt es immer noch Bereiche, in denen das freie Betriebssystem eher ein Nischendasein fristet, weil es zu vorhandener Hardware für spezialisierte Einsatzzwecke kaum Treibermodule gibt. Einer dieser problematischen Bereiche ist der Scanner-Markt, vor allem der für mobile Geräte. Die lassen sich, anders als herkömmliche Flachbettscanner, auch unterwegs einsetzen und sind daher vor allem bei Außendienstlern weit verbreitet.

Mobile Scanner weisen einen Dokumenteneinzug auf, durch den die Vorlage gezogen und gleichzeitig eingelesen wird. Die Geräte fallen daher kaum größer aus als ein zusammengefalteter Taschenschirm. In aller Regel verarbeiten solche Scanner dabei Vorlagen bis zum Format DIN A4. Die Energieversorgung stellen meist Batterien oder Akkus, gelegentlich auch externe Ladegeräte sicher. Die eingelesenen Daten übertragen die Geräte via USB direkt an einen Computer oder legen sie zur späteren Weiterverarbeitung auf einer SD-Karte ab. Viele mobile Scanner besitzen dementsprechend einen integrierten SD-Speicherkarteneinschub, der es auch gestattet, den Scanner unabhängig von einem Computer zu nutzen.

Treiberproblematik

Im Markt für mobile Scanner tummeln sich viele weniger bekannte Hersteller oder solche, die man eher mit anderen Branchen assoziiert: So gehört etwa der südkoreanische Mischkonzern Hyundai, der bei uns eher durch seine Personenkraftwagen bekannt ist, zu den führenden Anbietern von mobilen Dokumentenscannern. Hyundai hat dabei nicht nur Geräte mit einem Dokumenteneinzug im Sortiment, sondern zusätzlich sehr kompakte Handscanner, mit denen sich kleinformatige Vorlagen lesen lassen. Andere branchenfremde Hersteller wie Somikon, ION oder der hessische Anbieter DNT versuchen ebenfalls mit einer breiten Produktpalette, sich im Markt der mobilen Scanner zu etablieren.

Während die unter Linux gängigen Programme zum Scannen, Sane und Vuescan, bereits von Haus aus sehr viele Flachbettscanner und Multifunktionsgeräte unterstützen, sieht es bei mobilen Scannern eher düster aus. Hier sind Sie meist auf den Gerätehersteller angewiesen, der für seine Modelle Linux-Module bereitstellen muss. Aus der Anbietermenge ragen dabei lediglich zwei vorteilhaft heraus: Der japanische Produzent Brother bietet für viele seiner Geräte entsprechende Pakete an [1], die in Taiwan beheimatete Firma Avision offeriert mit Exactscan sogar ein spezielles Programm mit grafischer Oberfläche zum Einlesen der Vorlagen [2]. Dabei tritt Exactscan in direkte Konkurrenz zum etablierten Vuescan [3] und unterstützt auch viele Geräte anderer Hersteller.

Testkandidat

Unser Anforderungsprofil sieht vor, dass der zu testende Scanner alle üblichen Vorlagen bis zur DIN-A4-Größe einlesen können muss, wobei ein wichtiges Kriterium der wirklich mobile Einsatz ist. Geräte, die sich nicht über einen Akku oder einen Satz Batterien betreiben lassen, scheiden somit von vornherein aus. Das Aufladen eingebauter Akkus soll zudem über einen USB-Anschluss erfolgen, sodass das externe Netzteil zu Hause bleiben kann. Unser Testkandidat soll zusätzlich in der Lage sein, ohne angeschlossenen Computer zu arbeiten, was eine intelligente Elektronik und eine Speichermöglichkeit für die eingelesenen Dokumente voraussetzt. Wir werden schließlich beim Modell DS-820W von Brother fündig, das neben den geforderten Kriterien auch noch eine drahtlose Datenübermittlung verspricht (siehe Tabelle “Datenblatt Brother DS-820W”).

Datenblatt Brother DS-820W

Gerätetyp mobiler Einzugsscanner
Auflösung optisch 600×600 dpi
Farbtiefe intern 48 Bit, extern 24 Bit
Graustufen intern 16 Bit, extern 8 Bit
Abtastbreite bis zu 216 mm
Abtastlänge bis zu 812 mm
Stromversorgung 5 V, max. 500 mA (via USB)
Akku Lithium-Ionen-Akku
Scan-Kapazität 90 Blatt (WLAN ein), 450 Blatt (WLAN aus)
WLAN
Standards 802.11b/g/n
Verschlüsselung WEP, WPA-PSK, WPA2-PSK
max. Clients 3
Scan-Geschwindigkeit (DIN A4)
Schwarz-Weiß 7,5 S/min (300 dpi), 4 S/min (über 400 dpi)
Farbe 7,5 S/min (300 dpi), 4 S/min (über 400 dpi)
Abmessungen
Maße 308 x 41 x 53 mm
Gewicht 450 g
Besonderheiten
Speicher SD-Karten mit max. 32 GByte Kapazität
Bezugsquelle
Website http://www.brother.de/scanner/ds-820w
Preis (ca.) 250 Euro

Das vom Hersteller für knapp 250 Euro Listenpreis angebotene Gerät erreicht uns in einer zunächst überdimensioniert erscheinenden Verpackung. Beim Auspacken erfreut uns jedoch der überaus üppige Lieferumfang: So finden sich im Karton neben dem Scanner nicht nur die üblichen Kabel, eine CD mit Treibern für andere Betriebssysteme und eine Schnellanleitung in gedruckter Form, sondern auch eine Kalibrierkarte und ein Trägerbogen, eine Stofftasche für den Transport des Scanners sowie eine SD-Speicherkarte mit 4 GByte Kapazität. Zu guter Letzt purzelt auch noch ein kleiner Akku aus dem Karton. Entgegen der bei vielen Herstellern neuerdings um sich greifenden Unsitte, Akkus fest und ohne Wechselmöglichkeit in ein Gerät einzubauen, hat Brother beim DS-820W einen Schacht mit arretierbarem Verschluss integriert. Dadurch können Sie den Akku problemlos gegen einen neuen austauschen, wenn der alte nicht mehr genügend Leistung liefert.

Der Scanner selbst macht einen hochwertigen Eindruck. Das etwa 450 Gramm schwere Gerät ist ganz in Weiß gehalten, wobei die Papieranlage an der Front aus schwarzem Kunststoff mit Aufdruck der gängigen Papierformate besteht. Durch einen praktischen Schieber können Sie die Vorlagenformate einstellen und somit gewährleisten, dass das jeweilige Dokument gerade eingezogen wird. Der Scanner zieht jede Vorlage von vorn ein und schiebt sie nach dem Passieren der LED-Leiste im Gerät an der Rückseite wieder hinaus. Hinten am Gerät befindet sich ein Mini-USB-Anschluss, der mithilfe des mitgelieferten Kabels sowohl zum Aufladen des Akkus als auch zur Datenübertragung an einen Computer dient. Daneben findet sich der Einschub für Speicherkarten, der SD- und SDHC-Karten mit einer Speicherkapazität von bis zu 32 GByte aufnimmt.

Auffallend ist das auf der Oberseite rechts angebrachte Tastenfeld mit einer kleinen, jedoch mehrzeiligen LCD-Anzeige (Abbildung 1). Die sechs davor angeordneten Bedientasten sind logisch gruppiert, was einer Fehlbedienung bei schlechten Lichtverhältnissen vorbeugt. Eine Statusanzeige für den WLAN-Betrieb rundet die Bedienelemente auf der Oberseite ab. Rechts am Gerät findet sich oben ein Schalter zum Ein- und Ausschalten der WLAN-Funktion und dahinter ein kleiner Reset-Knopf, der das Gerät bei fehlerhafter Funktion auf voreingestellte Werte zurücksetzt. Darunter finden Sie die Abdeckung des Akkufachs.

Installation

Brother erwähnt weder in den gedruckten oder den als PDF vorliegenden Anleitungen noch auf der Verpackung des DS-820W dessen Kompatibilität zu Linux. Lediglich in den im Internet abrufbaren technischen Spezifikationen weist der Hersteller verschämt auf die Kompatibilität zu Sane hin [4]. Dabei kann sich die Treiberunterstützung durchaus sehen lassen: Im Support-Bereich des Web-Auftritts von Brother finden sich Binärpakete sowohl im DEB- als auch im RPM-Format jeweils für 32- und 64-Bit-Systeme [5]. Außerdem lassen sich die hier angebotenen Module auch mit den kleineren Scanner-Modellen DS-620 und DS-720D nutzen, was die Treiberinstallation für Anwender, die verschiedene Geräte dieser Baureihen einsetzen, deutlich vereinfacht.

Zunächst schließen Sie den Scanner über das mitgelieferte USB-Kabel an einen Computer an und schalten ihn ein. Nach dem Herunterladen des für die verwendete Distribution passenden Moduls binden Sie dieses auf der Kommandozeile mit dem Befehl rpm -ivh --nodeps Modul oder bei auf Debian basierenden Systemen mit dpkg -i --force-all Modul ins System ein. Um zu überprüfen, ob das Modul korrekt integriert wurde, geben Sie anschließend rpm -qa | grep -e libsane-dsseries oder für Debian und dessen Derivate dpkg -l | grep Brother ein. In beiden Fällen erhalten Sie bei vollständiger Integration des Scanner-Moduls eine entsprechende Rückmeldung.

Betriebsmodi

Der Brother DS-820W ist auf maximale Flexibilität im mobilen Einsatz ausgelegt und verfügt daher über zwei Betriebsmodi. Das Display auf der Oberseite des Scanners zeigt die Betriebsarten an, durch einen Knopfdruck auf die OK-Taste wechseln Sie vom einen zum anderen.

Sofern Sie den Scanner mit einem USB-Kabel an den Rechner angeschlossen haben, lesen Sie Vorlagen bequem via Sane/XSane oder über XScanImage ein. Der DS-820W wird unter Sane optimal unterstützt, sodass Sie alle notwendigen Einstellungen über XSane grafisch vornehmen können, wie Farbtiefe, Auflösung, zu scannender Bereich und Ausgabeformat (Abbildung 2).

Abbildung 2: Bei mehreren von Sane unterstützten Geräten wählen Sie bei Aufruf des Programms das passende.

Abbildung 2: Bei mehreren von Sane unterstützten Geräten wählen Sie bei Aufruf des Programms das passende.

Hängt das Gerät nicht an einem Computer, können Sie über den SD-Modus die Vorlagen ebenfalls einlesen und auf einer Speicherkarte ablegen. Beim eigenständigen Scannen ohne angeschlossenen Rechner nehmen Sie die notwendigen Einstellungen über das kleine Tastenfeld vor dem Display auf der Scanner-Oberseite vor. Dazu müssen Sie lediglich nach dem Einlegen der SD-Karte und dem Wechsel auf die Betriebsart SD drei Optionen berücksichtigen.

Durch Drücken der Taste COLOR/MONO wechseln Sie zwischen dem Farb- und dem Monochrom-Modus. Die Taste PDF/JPG legt das Ausgabeformat fest, in dem das Gerät die eingescannte Vorlage auf der SD-Speicherkarte ablegt. Mit der Taste HQ/STD definieren Sie, ob die Vorlage in hoher Qualität oder mit niedrigerer Auflösung eingelesen werden soll. Letzteres empfiehlt sich insbesondere für Textvorlagen mit normaler Schriftgröße, da hierbei anders als bei Fotos meist keine feinen Details wiederzugeben sind. In Kombination mit der Einstellung MONO lassen sich zudem die Ausgabedateien klein halten, sodass mehr Vorlagen auf die SD-Karte passen als im Farbmodus bei höchster Auflösung.

Die jeweils aktiven Optionen zeigt der DS-820W im Display an. Sie können nun die Vorlage in den Leseschacht schieben. Das Gerät zieht sie anschließend zur Fixierung einige Millimeter ein und scannt die komplette Vorlage nach einer kurzen Pause automatisch. Zur besseren Justierung der Dokumente findet sich vorn am Scanner eine verschiebbare Anschlagschiene mit entsprechenden Größenangaben. Nach Einlesen des Dokuments speichert der DS-820W es automatisch auf der SD-Karte.

Zugriff

Um beim Betrieb des Scanners im SD-Modus auf die eingelesenen Dokumente zuzugreifen, können Sie die SD-Speicherkarte aus dem Gerät herausnehmen und die Inhalte am PC einsehen, sofern dieser über einen eingebauten oder extern angeschlossenen Kartenleser verfügt. Doch es geht auch bequemer: Da der Brother DS-820W einen eigenen internen Webserver betreibt, lassen sich die Inhalte der Speicherkarte ohne umständliches Hantieren am Gerät einsehen und auf den Rechner transferieren. Dazu schalten Sie zunächst den an der rechten Seite des Scanners befindlichen WLAN-Schalter ein. Es dauert etwa 40 Sekunden, bis das WLAN des DS-820W einsatzbereit ist, was das Gerät durch das Leuchten der WLAN-Anzeige auf der Oberseite in blauer Farbe signalisiert. Wenn Sie nun am Computer die verfügbaren drahtlosen Netze anzeigen lassen, finden Sie ein neues WLAN mit Ihrem Scanner als Access Point (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der DS-820W baut ein eigenes Netz auf.

Abbildung 3: Der DS-820W baut ein eigenes Netz auf.

Verbinden Sie sich mit diesem Netz, wobei Sie als Schlüssel für den nach dem WPA2-Standard gesicherten Zugang dsmobile angeben. Anschließend verbindet sich der Computer mit dem Scanner und bekommt von diesem automatisch eine IP-Adresse zugewiesen. Sie starten nun einen Webbrowser und rufen durch Eingabe von http://10.10.100.1 in die Adressleiste die Verwaltungsoberfläche des Scanners auf. Die schlichte Anzeige fordert Sie beim ersten Zugriff auf, einen Benutzernamen und ein Zugangspasswort festzulegen (Abbildung 4). Das soll die auf der SD-Speicherkarte befindlichen Inhalte gegen unbefugten Zugriff auf den Scanner schützen.

Abbildung 4: Sicherheit geht vor: Ohne Passwort geht beim DS-820W nichts.

Abbildung 4: Sicherheit geht vor: Ohne Passwort geht beim DS-820W nichts.

Nach einem Klick auf Apply führt das Scanner-System einen Neustart durch, was etwa 20 Sekunden beansprucht. Danach werden Sie im Anschluss an das Login auf die Hauptseite geführt, die neben einer verkleinerten Bildanzeige der eingescannten Vorlagen lediglich noch fünf Buttons beinhaltet (Abbildung 5). Drei Schaltknöpfe dienen dem Markieren, dem Herunterladen und dem Löschen von Inhalten, während der linke Button zwischen der Anzeige von PDF- und JPG-Dateien umschaltet. Ganz rechts findet sich der Schalter Einstellung, der es ermöglicht, verschiedene Optionen zur Authentifizierung, zur Lokalisierung und zum WLAN festzulegen. Eine Besonderheit stellt hier der Button Brother-Online-Einstellung dar, mit dessen Hilfe Sie einen Zugang zu den Brother-Online-Services konfigurieren. Dieser Dienst ermöglicht es, eingelesene Dateien direkt auf einem Cloud-Server abzulegen. Die maximale Größe der gescannten Dateien darf dabei jedoch 50 MByte nicht überschreiten.

Abbildung 5: Die Verwaltungsoberfläche ist schlicht gehalten.

Abbildung 5: Die Verwaltungsoberfläche ist schlicht gehalten.

Weil insbesondere bei kontrastarmen Dokumenten die verkleinerten Vorschaubilder keine Details erkennen lassen, verfügt der DS-820W auch noch über einen einfachen Bildbetrachter, der die jeweilige Datei vergrößert am Bildschirm wiedergibt (Abbildung 6). Durch einen Klick auf das betreffende Vorschaubild öffnet sich in einem neuen Tab des Webbrowsers der Easy PhotoView genannte Betrachter. In ihm navigieren Sie mit den beiden Pfeiltasten im Dateibestand, können jedoch Inhalte weder direkt markieren noch bearbeiten. Dazu müssen Sie in den ursprünglichen Reiter im Browser zurückwechseln und dort die gewünschten Optionen wählen.

Abbildung 6: Dank des Betrachters Easy PhotoView können Sie sich die Inhalte Ihrer Speicherkarte direkt am Monitor ansehen.

Abbildung 6: Dank des Betrachters Easy PhotoView können Sie sich die Inhalte Ihrer Speicherkarte direkt am Monitor ansehen.

Praxistest

Der DS-820W zeigt im Praxistest bei verschiedensten Vorlagen kaum Schwächen. So scannt er Fotos farbecht und schnell ein, wobei er die Größe der Vorlagen im eigenständigen Betrieb ohne angeschlossenen Rechner recht zuverlässig erkennt. Dickere Vorlagen wie Plastikkarten liest das Gerät ebenfalls ordentlich ein, wobei diese jedoch laut Herstellerangaben nicht dicker als 0,8 Millimeter sein dürfen – Plastikkarten mit Prägung scheiden somit als Vorlage aus.

Auch problematische Vorlagen wie Zeitungsausschnitte stellen den DS-820W vor keinerlei Probleme. Dank des mitgelieferten Trägerbogens, der für die Nutzung mit sehr dünnen oder geknickten Papieren gedacht ist, lassen sich auch solche Dokumente sauber und in ansprechender Qualität digitalisieren, die sich sonst leicht zwischen den Walzen des Scanners verfangen. Die optische Auflösung des Scanners von 600 dpi bietet ebenfalls keinen Grund zur Kritik: Auch feine Details auf Fotos werden deutlich sichtbar, wobei sich das Datenvolumen im mittleren Bereich bewegt. Fotos können Sie anschließend auch entsprechend vergrößern, ohne dass sich qualitative Einbußen ergeben.

Bei größeren Scan-Aufträgen im Akkubetrieb sollten Sie das integrierte WLAN ausschalten, da es relativ viel Energie benötigt und daher die Akkulaufzeit spürbar verringert. Der Scanner kann bei ausgeschaltetem WLAN laut Hersteller mit einer Akkuladung bis zu 450 Vorlagen einlesen, während sich bei aktivem WLAN nur noch etwa 90 Dokumente digitalisieren lassen. Im Test mit Fotos konnten wir diese von Brother angegebenen Zahlen weitgehend verifizieren.

Fazit

Der Mobilscanner Brother DS-820W kann nicht nur hardwareseitig voll und ganz überzeugen, sondern arbeitet auch reibungslos mit Linux und dessen zum Digitalisieren von Dokumenten vorgesehener Standardsoftware Sane zusammen. Abseits des heimischen Schreibtisches glänzt das Gerät zusätzlich durch den WLAN-Betrieb, der den komfortablen kabellosen Zugriff auf die gescannten Inhalte mithilfe einer einfach gestalteten Web-Oberfläche ermöglicht. Dabei versteht sich der Scanner mit maximal drei Anwendern, die mit dem Gerät kommunizieren können. Durch die mitgelieferte Transporttasche und den soliden Aufbau des Gerätes nimmt der DS-820W zudem den intensiven mobilen Einsatz nicht übel. Er empfiehlt sich daher für alle Roadwarriors, die auch außerhalb des Büros häufig größere Dokumentenmengen einlesen müssen. 

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