Mainboards nach dem von Via eingeführten Mini-ITX-Standard bieten bei kleinen Maßen oft eine überraschende Funktionsvielfalt – so auch das KT690/mITX von Kontron.
Dass nicht nur große Boards viel Funktionalität mitbringen, stellt die Firma Kontron mit dem neuen KT690/mITX [1] (siehe Abbildung 1) im Mini-ITX-Format [2] eindrucksvoll unter Beweis. Es vereinigt auf kleinstem Raum das, was man normalerweise nur von teuren ATX-Boards erwartet (siehe Kasten “KT690/mITX: Eigenschaften”) und spart dabei gleichzeitig Strom.
Bisher war primär die Firma Via dafür bekannt, für einen erschwinglichen Preis sehr stromsparende Boards anzubieten. Via liefert die Winzlinge mit integrierter Grafik und Sound und bestückt sie mit hauseigenen CPUs. Als problematisch erwies sich dabei oft der verbaute Grafikchip: Da Via die Spezifikationen bis heute nicht offenlegt, muss man sich unter Linux entweder mit experimentellen, quelloffenen Treibern bescheiden oder zähneknirschend auf die proprietären zurückgreifen. Vor kurzem gab das Unternehmen allerdings bekannt, mit der Open-Source-Gemeinde enger kooperieren zu wollen. Die Klippe Grafikchip umschifft Kontron von vornherein, indem es beim KT690/mITX auf die unter Linux besser unterstützten und weiter verbreiteten Radeon-Chips von ATI zurückgreift.

Abbildung 1: Das neue Kontron KT690/mITX-Board hat alles, was die großen ATX-Brüder auch bieten. Durch den schlanken Formfaktor passt es bequem in kleine Gehäuse.
KT690/mITX: Eigenschaften
Das Kontron-Board bietet vielfältige Anschlussmöglichkeiten, die man im Mini-ITX-Formfaktor nur selten findet. Auf der Rückseite finden sich folgende Anschlüsse (Abbildung 2):
- PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Maus
- VGA-Ausgang, DVI-D-Ausgang, S-Video-Ausgang (1)
- Audio-Eingang, Audio-Ausgang, Mikrofon-Eingang
- 6 x USB 2.0
- 2 x Realtek 8111B GBit-Ethernet (RPL/PXE-Unterstützung)
Auf der Platine bietet das KT690/mITX folgende Anschlüsse:
- LVDS-Ausgang (Video) (1)
- Floppy, ATA-133, 4 x SATA (mit RAID 0/1/10)
- Compact Flash-Sockel
- PCI (2.3), PCI-Express x8 in 16x-slot (1.1a), Mini PCI-Express (Unterseite)
- S1-Prozessorsockel
- 4 x USB 2.0
- 2 x RS232, paralleler Anschluss
- 8 GPIOs (General Purpose I/Os), über Feature-Connector abgreifbar
- CDROM-Audio-Eingang
- Anschluss für CPU- und Gehäuse-Lüfter
- 2 x DDR2 SODIMM-Speichersockel (533/677 MHz)
Daneben bringt das Board die folgenden Komponenten in integrierter Form mit:
- Realtek ALC888 7.1 und 7.2 Audio (Front, Rear, Side, Center, Subwoofer, S/PDIF Ein-/Ausgang)
- ATI Radeon X1250 Grafikchip
- TPM (Trusted Platform Module)
(1) Es lassen sich nur zwei der Ausgänge gleichzeitig nutzen; S-Video nur optional.

Abbildung 2: Die Rückseite des Boards zeigt sich äußerst anschlussfreudig: Hier befinden sich unter anderem sechs USB- und zwei GBit-Ethernet-Anschlüsse.
Board-Komponenten
Kontron integrierte den AMD M690T (Northbridge) und den ATI SB600 (Southbridge) auf dem Board. Die Northbridge enthält unter anderem den Grafikprozessor (kurz: GPU) ATI Radeon X1250 und die zwei GBit-Ethernet-Schnittstellen. Die zwei Ethernet-Schnittstellen glänzen mit Gigabit- sowie RPL/PXE-Unterstützung und lassen sich im BIOS deaktivieren. Die GPU ist, wie bei Chipsatzgrafik üblich, nicht die stärkste. Sie genügt aber für einfache Spiele und Desktop-Effekte, wie sie etwa Compiz bietet. Wie andere integrierte Grafikchips verfügt sie über keinen eigenen Videospeicher; stattdessen greift sie auf den Hauptspeicher zurück. Die Größe des Grafikspeichers regeln Sie bei Bedarf im BIOS nach, die Standard-Einstellung passt jedoch in den meisten Fällen. Sehr positiv fällt die Möglichkeit auf, zwei Monitore anzuschließen, die die Hardware unabhängig voneinander ansteuert.
Dank Hardware-Unterstützung für die RAID-Level 0, 1 und 10 in der Southbridge stellt der Betrieb von Festplattenverbünden kein Problem dar, im RAID-BIOS stellen Sie die von Ihnen gewünschte Konfiguration ein. Ein weiteres Highlight stellen die zehn USB-Ausgänge dar, von denen sechs auf der Board-Rückseite herausgeführt sind. Auch dem Audiogenuss steht mit der Unterstützung von 7.1- und 7.2-Systemen nichts im Wege. Das Board bietet nach außen jedoch nur einen Audio-Ausgang sowie zwei entsprechende Eingänge (Mikrofon und Line-In) an, die übrigen Audio-Ausgänge lassen sich nur mit einem optional erhältlichen Kabel nutzen [3].
Eine Besonderheit, die man bei anderen Mini-ITX-Boards nur selten antrifft, ist der integrierte CF-Sockel (Compact Flash, Abbildung 3) des KT690/mITX. Vor allem bei Wohnzimmer-PCs, bei denen jede Lärmquelle stört, kommt dieser Festplattenersatz sehr gelegen und spart gleichzeitig bis zu 10 Watt Leistungsaufnahme. Allerdings lässt sich beim Einsatz einer CF-Karte der IDE-Anschluss – etwa für ein CD/DVD-Laufwerk – nicht nutzen. Abhilfe schafft entweder ein externes USB-Laufwerk oder eines am SATA-Controller. Bei maximaler Belegung steuert das Board insgesamt sechs interne Laufwerke an – genug, um einen kleinen Server damit zu betreiben.

Abbildung 3: Auf dem Board können Sie statt einer gewöhnlichen Festplatte auch eine handelsübliche CompactFlash-Karte einsetzen.
Stromsparen einfach gemacht
Heute verbrauchen Computer selbst im Leerlauf schon erstaunlich viel Strom: Werte um 50 Watt sind selbst bei kleinen PCs normal. Ein Rechner, der ein Jahr lang in diesem Zustand läuft, verursacht Kosten von rund 60 Euro. Bei einer aktiven Nutzung von sechs Stunden pro Tag kommen jährlich mindestens 75 Euro zusammen. Bei immer weiter steigenden Energiepreisen verspricht das Kontron-Board hier Linderung: Die kleinste von AMD derzeit erhältliche CPU braucht maximal 9 Watt. Gepaart mit einem effizienten Netzteil, wie etwa der Pico-PSU (Abbildung 4), sparen Sie im Jahr rund 50 Euro.

Abbildung 4: Die Pico-PSU sitzt direkt auf dem BTX-Anschluss des Boards. Sie arbeitet vollständig geräuschlos und hat gleichzeitig einen sehr hohen Wirkungsgrad.
Die Tabelle “KT690/mITX: Stromverbrauch” enthält dazu eine kleine Übersicht. Im Test kamen eine 90-Watt-Pico-PSU [4], ein AMD Sempron 2100+ [5], ein 512-MByte-Speicherriegel, eine handelsübliche Festplatte und eine 4-GByte-CF-Karte zum Einsatz. Ein Monitor oder LCD-Fernseher, zusätzlich angeschlossene Festplatten und sonstige Laufwerke berücksichtigt die Messung nicht, zudem unterliegen Energiekosten regionalen Schwankungen. Unter [6] können Sie Ihre persönlichen Energiekosten exakt berechnen.
Zum Vergleich zogen wir ein IBM Thinkpad T41 heran, das im Leerlauf und Normalbetrieb einen ähnlichen Stromverbrauch aufweist, aber unter Last 40 bis 42 Watt aus der Steckdose zieht. Allerdings braucht alleine das Display – je nach eingestellter Helligkeit – bereits zwischen vier und acht Watt. Insgesamt stellte sich heraus, dass das Kontron KT690/mITX in Sachen Stromverbrauch in etwa auf dem Stand herkömmlicher Laptops liegt.
Das Board verfügt zwar nur über einen BTX-Anschluss, dieser ist aber voll kompatibel zum üblichen ATX-Standard. In Abbildung 4 erkennen Sie, dass die vier linken Kontakte frei bleiben. Erforderlich hingegen ist die 12V-Versorgung für die CPU, ohne sie startet das Board nicht. Beim Einstecken können Sie nichts verkehrt machen: Die genormten Anschlüsse machen ein falsches Anschließen unmöglich.
KT690/mITX: Stromverbrauch
| Laufwerk | Leerlauf (Idle) | Normaler Betrieb | Volllast | Kosten (p.a.) |
|---|---|---|---|---|
| Festplatte | 26 Watt | 30 Watt | 31 bis 36 Watt | 30 Euro |
| CF-Karte | 17 Watt | 20 Watt | 23 bis 25 Watt | 20 Euro |
Hardware-Unterstützung
Der Hersteller wirbt mit Unterstützung für Linux und bietet sogar auf der Homepage [1] Linux-Treiber für die Grafikkarte und die Ethernet-Schnittstellen an. Da aber alle modernen Distributionen den Realtek-8111B-Chipsatz von Haus aus unterstützen, benötigen Sie diesen Treiber gar nicht. Problematischer sieht es beim Grafikkern (Radeon X1250) aus: Bisher gab es nur den proprietären, von AMD angebotenen fglrx-Treiber, der sich auch auf der Kontron-Website findet. Der kürzlich erschienene RadeonHD-Treiber [7] unterstützt jedoch auch die RS690-Hardware. Die Inbetriebnahme verlief im Test allerdings nicht erfolgreich, wobei es anzumerken gilt, dass es sich bei dem Testgerät um ein Vorserienmodell handelte und daher durchaus die Hardware Schuld daran tragen könnte.
Dass wir es mit einem Vorserienmodell zu tun hatten, bemerkten wir unter anderem auch im BIOS. Einige Optionen waren noch nicht fertig oder fehlten gar, manchmal stürzte das BIOS sogar rigoros ab. Aber auch im laufenden Betrieb machte sich die frühe Board-Revision bemerkbar: Ab und zu verdunkelte sich der Bildschirm, ein weiteres Arbeiten war nicht mehr möglich. Laut Hersteller wird die endgültige Version diese Probleme ausräumen. Trotz der Schwierigkeiten gelang es, Linux auf der Hardware einzurichten.
Installation von Ubuntu
Als Distribution wählten wir Ubuntu 7.10 aus: Da die Vorversion von Ubuntu 8.04 von Mitte April nicht in der Lage war, den X-Server zu starten, griffen wir auf die ältere Herbstausgabe zurück. Zur Auswahl standen die 32- und 64-Bit-Version, beide gleichermaßen problemlos aufzuspielen. Eine CF-Karte mit 4 GByte genügt für eine Vollinstallation. Bei größeren Installationen ohne Festplatte sollten Sie eher eine Speicherkarte mit 8 oder 16 GByte Kapazität einsetzen; auch für Mediendateien ist zusätzlicher Platz wünschenswert.
Lobenswert war die Hardware-Erkennung: Ubuntu ermittelte erfolgreich alle Komponenten des Boards, und schlug im Anschluss an die Installation auch den proprietären ATI-Treiber für die Grafikkarte vor. Sie haben die Möglichkeit, ihn im Benachrichtungsfeld (Abbildung 5) auch wieder zu deaktivieren. Wie bereits erwähnt ergaben sich Schwierigkeiten, den neuen freien RadeonHD-Treiber [7] zur Zusammenarbeit zu überreden, das Problem sollte jedoch mit zukünftigen Versionen aus der Welt geschaffen sein.

Abbildung 5: Proprietäre Treiber lassen sich in Ubuntu je nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren. Vorerst benötigen Sie die unfreien Treiber für die Grafikkarte.
Um die optimalen Einstellungen für die Konfigurationsdatei des X-Servers (xorg.conf) zu ermitteln, bedarf es etwas Fingerspitzengefühl. Mit der Standardkonfiguration traten bei OpenGL-Spielen unter anderem Fehler auf. Auch Filme spielten nicht immer einwandfrei. Eine empfohlene Konfiguration für den Abschnitt Device der xorg.conf entnehmen Sie dem Listing 1.
Section "Device"
Identifier "Configured Video Device"
Screen 0
Boardname "Kontron"
Busid "PCI:1:5:0"
Driver "fglrx"
Option "no_accel" "no"
Option "no_dri" "no"
Option "Capabilities" "0x00000000"
Option "CapabilitiesEx" "0x00000000"
Option "VideoOverlay" "on"
Option "OpenGLOverlay" "off"
Option "mtrr" "off"
Option "PseudoColorVisuals" "off"
Option "UseFastTLS" "0"
Option "ForceGenericCPU" "no"
EndSection
Arbeit mit dem Board
Moderne Systeme benötigen immer mehr Hardware-Ressourcen – so bestanden Zweifel, ob die etwas schwachbrüstige CPU des KT690/mITX den Anforderungen gerecht würde. Im Alltagsbetrieb bestätigte sich jedoch, dass ein flüssiges Arbeiten mit dem 1-GHz-Prozessor absolut möglich ist. Einen Vorteil des Sempron 2100+ stellt es zudem dar, dass er nicht zwingend einen Lüfter benötigt – ideale Voraussetzungen für den Wohnzimmer-PC. Freilich schadet eine aktive Kühlung auch nicht: Der Tabelle “Temperaturen” entnehmen Sie die Temperaturen von Board und CPU. Der montierte CPU-Lüfter drehte bei etwa 1500 Umdrehungen pro Minute (im BIOS einstellbar) und ließ sich, was die Lautstärke betrifft, kaum wahrnehmen.
Temperaturen
| Zustand | Board | Prozessor |
|---|---|---|
| Leerlauf | 22°C | 28°C |
| Normaler Betrieb | 32°C | 38°C |
| Volllast | 36°C | 42°C |
Ohne aktive Kühlung steigen die in Tabelle 1 angegebenen Temperaturen um rund 20 Grad. Besonders bei kleineren Gehäusen kann so ein Hitzestau entstehen, was unter Umständen andere Komponenten in Mitleidenschaft zieht. Falls Sie beabsichtigen, auf einen CPU-Lüfter zu verzichten, dann sollten Sie dafür sorgen, die entstehende Abwärme anderweitig abzuführen.
Ausbaumöglichkeiten
Aufgrund der vielen Erweiterungsmöglichkeiten bietet das Kontron KT690/mITX mehr als andere Boards dieser Klasse – etwa als Wohnzimmer-PC: Mit dem entsprechenden Gehäuse [8], das wir Ihnen in einer der kommenden Ausgabe vorstellen möchten, einem Surround-System, einer SATA-Festplatte und einem DVD-Laufwerk für unter 50 Euro steht dem digitalen Heimkino nichts mehr im Weg. Auf diese Weise lassen sich auch mehrere Geräte in einem kombinieren: Mit einer zusätzlichen TV-/Radio-Karte für den PCI-Steckplatz haben Videorekorder, DVD-Player und sogar die Stereoanlage ausgedient. . Eine andere Möglichkeit stellt der Betrieb als Server dar: Dank der vier SATA-Schnittstellen und RAID-Unterstützung, gepaart mit stromsparenden Festplatten etwa aus der Serie RE2 GP von Western Digital – macht ein entsprechender Ausbau keine Probleme. Auch diese Konfiguration wollen wir in einer der nächsten Ausgaben demonstrieren.
Der oben erwähnte AMD-Prozessor Sempron 2100+ ist relativ schwer zu bekommen, AMD bewirbt ihn auch kaum. Dabei bildet er die ideale Basis für den immer populärer werdenden “Green-PC”. AMDs nächstgrößere Singlecore-CPU benötigt bereits 25 Watt. Die wesentlich stärkeren Dual-Core-Prozessoren der Turion-Reihe ziehen mit etwas über 30 Watt allerdings nur noch unwesentlich mehr Strom aus der Steckdose und liefern deutlich mehr Leistung pro Watt. In einer der nächsten Ausgaben beschäftigen wir uns eingehender mit den verschiedenen mobilen AMD-Prozessoren in Verbindung mit dem Kontron-Board.
Eine weitere Hürde ist, einen geeigneten Lüfter und Kühler für den S1-Sockel zu bekommen. Glücklicherweise hat Kontron ein geeignetes Modell [9] im Angebot. Eventuell passen auch andere Kühler auf das Board, etwa solche für AMDs 754-Sockel. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass andere Hersteller bald Produkte für die mobilen CPUs ins Angebot nehmen.
Fazit
Preislich gesehen, ist die Kontron-Hardware mitsamt der nötigen Komponenten nicht gerade billig. Beachtet man aber die Einsatzmöglichkeiten, erscheint ein Preis zwischen 500 und 600 Euro (siehe Tabelle “Preise (Beispielkonfiguration)”) angemessen. Alleine das Board und die CPU machen über zwei Drittel dieser Kosten aus. Bei Erscheinen dieses Artikels soll das Kontron KT690/mITX bereits im Handel sein. Die Garantiefrist beträgt stolze fünf Jahre – auch in dieser Hinsicht stellt das Board eine lohnenswerte Anschaffung dar.
Preise (Beispielkonfiguration)
| Komponente | Preis (ca.) |
|---|---|
| Kontron KT690/mITX | 300 Euro |
| Prozessor (AMD Turion 64 X2 TL-56) | 130 Euro |
| Speicher (512 MByte DDR2 SODIMM) | 15 Euro |
| CF-Karte (Transcend, 4 GByte, 266x) | 40 Euro |
| 90W Pico-PSU, 80W AC/DC-Adapter | 80 Euro |
Glossar
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PXE
-
“Preboot eXecution Environment” ist ein Standard um Computer über das Netzwerk zu starten. Vor allem für Laptops welche kein optisches Laufwerk besitzen ist dies eine gute Möglichkeit, um ein Betriebsystem zu laden.
-
RAID
-
Redundant Array of Independent Disks. Festplattenverbund, der vom Betriebsystem als ein Laufwerk behandelt wird. Möglich Betriebsmodi sind Striping (Level 0: Steigerung der Leistung), Mirroring (Level 1: Erhöhung der Ausfallsicherheit), oder eine Kombination beider, bekannt als RAID 10. Das bedeutet: Bei vier Platten werden jeweils zwei gespiegelt und per Striping zu einem Laufwerk zusammengefasst.
-
Compact Flash
-
Ein Standard für Speicherkarten, wie sie in digitalen Kameras Verwendung finden. Moderne CF-Karten erreichen Transferraten bis zu 133 MByte/s. Compact-Flash-Karten haben heute bereits eine Größe bis zu 64 GByte.
-
SATA
-
Serial ATA ist der Nachfolger des immer noch weitverbreiteten parallelen ATA-Standards (“PATA”). Die Vorteile: geringere Störanfälligkeit, höhere Übertragungsraten und einfachere Kabel. Laufwerke sind “hot pluggable”, man kann sie im laufenden Betrieb an- und abstecken.
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Pico-PSU
-
Die Pico Power Supply Unit ist ein Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler der direkt auf dem ATX-Anschluss sitzt. An einen 12V AC-DC-Adapter angeschlossen hat er im Vergleich zu normalen Netzteilen einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Den Wandler gibt es in Varianten mit 60, 80, 90 und 120 Watt-Variante zum Preis von um die 50 Euro.
[1] Kontron KT690/mITX, Linux-Treiber: http://de.kontron.com/products/boards+and+mezzanines/embedded+motherboards/miniitx+motherboards/kt690mitx.html
[2] Infos zu Mini-ITX: http://de.wikipedia.org/wiki/Mini-ITX
[3] Kontron Audiokabel: http://de.kontron.com/products/boards+and+mezzanines/embedded+motherboards/accessories/audio+openend+cable.html
[4] 90W Pico-PSU: http://www.mini-box.com/picoPSU-90?sc=8&category=13
[5] AMD Sempron 2100+: http://www.amd.com/de-de/Corporate/VirtualPressRoom/0,,51_104_543~117769,00.html
[6] Energiekosten berechnen: http://www.edv-service-steiner.de/strom.html
[7] RadeonHD-Treiber: http://wiki.x.org/wiki/radeonhd
[8] Gehäuse von Thermaltake: http://www.thermaltake.com/product/Chassis/fulltower/lanbox/vf1000bns.asp
[9] Kontron Sockel S1-Kühler: http://de.kontron.com/products/boards+and+mezzanines/embedded+motherboards/coolers/socket+s1g1+low+profile+cooler+for+kt690+family+wi.html





