Die flashpoint AG hat die mit Linux betriebene Videospielkonsole Ouya in den deutschen Handel gebracht. Dort soll die kleine Kiste 120 Euro kosten.
Im Lieferumfang enthalten ist neben der Konsole auch ein Controller sowie ein HDMI-Kabel. Als Betriebssystem nutzt die Ouya ein Android-4-System, das auf einem Nvidia Tegra 3 SoC läuft.
Laut Angaben des Herstellers sollen bereits über 500 Spiele im Ouya-eigenen Online-Shop bereitstehen, jedes Spiel lässt sich kostenlos anspielen. Große Blockbuster dürfte man darunter jedoch vergeblich suchen: Zum einen steckt in der Konsole Mobilfunk-Hardware, wie sie auch in Mittelklasse-Smartphones zu finden ist. Zum anderen produzieren derzeit vorwiegend kleine unabhängige Spieleentwickler für Konsole. Umgekehrt ist die Ouya eine offene Plattform. Der Hersteller verspricht, dass jeder Interessent selbst Spiele und Programme für die Konsole entwickeln kann. Es gibt folglich auch Anwendungen im Angebot, wie etwa die Media-Center-Software XBMC.
Noch in diesem Monat will der Hersteller die Benutzeroberfläche der Ouya aktualisieren. Sie soll dann vor allem einfacher zu bedienen sein. Finanziert wurde die Entwicklung der Ouya über eine Kickstarter-Kampagne bei der durch Spenden fast 8,5 Millionen US-Dollar zusammenkamen.






