Google hat seinen Web Designer auch für Linux veröffentlicht. Mit dem Programm sollen Anwender eigene Webseiten wie in einem Zeichenprogramm zusammenklicken können.
Der Web Designer befindet sich allerdings noch in der Entwicklung, derzeit liegt nur eine BETA-Version vor. Zudem unterstützt Google offiziell nur Ubuntu, Debian, openSUSE und Fedora – Versionsnummern nennt der Suchmaschinenriese nicht. Der Web Designer ist zwar kostenlos, liegt aber nicht im Quellcode vor.
Google Web Designer erzeugt Internetseiten, die den Standards HTML5 und CSS3 folgen. Die fertigen Seiten sollen sich zudem automatisch an die Bildschirmgrößen der Besucher anpassen (Responsive Design). Seitenlayout und Animationen lassen sich einfach zusammenklicken, der Web Designer erstellt sogar 3D-Objekte. Wer mag, darf aber auch in den Quellcode eingreifen. Das Programm tritt damit gegen die etablierte Konkurrenz, wie den Adobe Dreamweaver, an.
Weitere Informationen und den Download gibt es auf der Homepage des Google Web Designers.







Grundlegend begrüße ich es, wenn auch Software-Firmen der Linux-Plattform Beachtung schenken und kommerzielle Software für Linux herausgeben. Insbesondere wenn es um Dinge geht, für die es keine brauchbaren Open Source Alternativen gibt. Programme zum Webdesign gibt es aber nun wirklich wie Sand am Meer. Zugleich ist das klassische Webdesign-Programm auch nicht mehr so zeitgemäß. Für Webseiten, die serverseitig dynamisch generiert werden sollen, sind sie ohnehin nicht brauchbar. Für statische Web-Inhalte wird es meist als praktischer empfunden, ein CMS einzusetzen, womit die Seiten direkt im Browser ohne offline-Kopie und FTP-Uploads umgesetzt werden können. Wer Webseiten dennoch lieber über ein GUI-Programm bearbeiten… Mehr »
Sehe ich anders: Zum einen brauchen Web-Entwickler eine IDE – und sowas soll das Google-Ding ja auch werden – und zum anderen eignet sich ein Webdesign-Editor ideal zum Prototyping. Darüber hinaus ist es eine extreme Erleichterung, wenn man den Grundaufbau in so einem Programm entwerfen kann und das dann schon vorgefertigten Code auswirft. Und für das CMS-Zeugs brauchst du auch Templates/Themes, die ebenfalls erst einmal aus statischen Seiten bestehen. Letztendlich sparen sich also auch professionelle Entwickler so Arbeit. Und welche Alternativen gibt es denn unter Linux? Nenne mir doch mal ein paar kostenlose Lösungen, die auch professionellen Wünschen/Aufgaben stand halten.… Mehr »