Mozilla hat die Benutzeroberfläche seines Browsers generalüberholt. Das neue Design war unter dem Namen Australis bereits seit 2012 in Arbeit. Aber auch unter der Haube bringt Firefox 29 ein paar kleine Neuerungen mit.
Die Benutzeroberfläche orientiert sich leicht an Googles Chrome: Die Tabs liegen dort, wo früher die Menüleiste war, das aktive Tab ist zudem in weiß und mit leicht angeschrägten Kanten hervorgehoben.
Rechts neben der Adresszeile wartet ein Symbol mit mehreren Strichen (der „Hamburger-Button“). Ein Klick darauf öffnet ein neues Menü, das sämtliche Funktionen anbietet – ebenfalls wieder in Form von entsprechenden Symbolen. Hier findet der Anwender etwa die Möglichkeit, die Seite auszudrucken oder den markierten Text in die Zwischenablage zu kopieren.
Die Anwender dürfen dieses Menü anpassen und genau festlegen, welche Funktionen hier in welcher Reihe angeboten werden. Ähnlich wie auf. Die Symbole besonders häufig benötigter Symbole lassen sich zudem rechts neben dem Eingabefeld für die Internetadresse ablegen. Wer mag, darf aber auch wieder die Lesezeichenleiste und das Hauptmenü einblenden. Letzteres erscheint auch automatisch beim Druck auf [Alt].
Überarbeitet hat Mozilla auch die Sync-Funktion, für die man jetzt bei Mozilla ein Firefox-Konto anlegen muss. Auch für Web-Entwickler bringt Firefox 29 ein paar kleinere Neuerungen mit. So hat Mozilla jetzt das API für den Zugriff auf Gamepads fertiggestellt und aktiviert. Zudem fällt das Präfix -moz- bei der CSS-Eigenschaft box-sizing weg. Des Weiteren wurden die Tags beziehungsweise Eingabeelemente <input type=”number”> und <input type=”color”> implementiert und aktiviert.
Sämtliche Neuerungen listen die Release-Notes auf.






