In einem Geschicklichkeitsspiel von 2DArray muss ein Roboter die Möbel in mehreren Bürohäusern aufessen. Was extrem durchgeknallt klingt, fordert Köpfchen, taktisches Vorgehen und zwei geschickte Hände.
In Not the Robots steuert der Spieler einen Roboter durch ein Großraumbüro. Das wiederum ist mit Möbeln vollgestopft, die der Roboter auf Knopfdruck aufisst. Sein Einsaugbereich erfasst allerdings nur die direkt um ihn herumstehenden Gegenstände. Darüber hinaus erschweren ein paar fiese Hindernisse die Fressorgie.

Zu Beginn darf man sich frei auf der Etage umschauen und sich so schon einmal eine Taktik zurechtlegen.
Essen ist aus
So haben die Betreiber des Bürogebäudes an einigen Stellen gemeine, um die eigene Achse rotierende Laser aufgestellt. Trifft ein Strahlen den Roboter, zieht er ihm einen Teil seiner Gesundheit ab. Immerhin kann der Roboter Deckung hinter dem Mobilar suchen – das er aber dummerweise irgendwann aufsaugen muss. Problematisch sind auch die hin und wieder in den Boden eingelassenen Lava-Felder, die beim Betreten ebenfalls an der Gesundheit nagen. Dazu gesellen sich unter anderem noch patrouillierende Wachroboter. Sobald sie den Helden entdecken, nehmen sie ihn mit ihren Maschinengewehren unter Beschuss.

Auf Knopfdruck saugt der Roboter die neben ihm stehenden Bürogegenstände ein. In diesem Fall trifft es rechts unten den überdimensionalen Kopierer.
Ist die Gesundheit des Roboters aufgebraucht, ist das Spiel umgehend beendet – mehrere Leben gibt es nicht. Folglich gilt es, den Raubzug gut zu planen. Darüber hinaus helfen dem Roboter ein paar Bonusgegenstände. So regeneriert etwa die mit einem roten Kreuz beschriftete Kiste nach dem Einsaugen die Gesundheit. Mit einem anderen Bonusgegenstand kann sich der Roboter hingegen unsichtbar machen. Während dieser Zeit ist er allerdings bewegungsunfähig.

Die Laserstrahlen drehen sich langsam im Kreis. Um unbeschadet vorbei zu gelangen, ist gutes Timing gefragt.
Fressattacke
Konnte der Roboter die vorgegebene Menge Möbel aufessen und anschließend heil den Fahrstuhl erreichen, geht die Fressorgie auf der nächsten Etage von vorne los. Je höher das Stockwerk, desto mehr Hindernisse und Möbel warten auf den Helden. Damit das Einatmen von Möbeln nicht langweilig wird, muss der Roboter im späteren Verlauf auch noch zusätzlich Kontrollpunkte in der angegebenen Reihenfolge überfahren. Die liegen jedoch meist an gegenüberliegenden Stellen.
Not the Robots generiert jede Etage per Zufall. Jeder Durchlauf spielt sich folglich immer anders. Zudem erstellt das Spiel auf Wunsch endlos viele Etagen: Ist der Roboter in der obersten Etage angekommen, geht es einfach in einem anderen Gebäude weiter. Wer sich clever anstellt, schaltet weitere Spezialmissionen mit einem extrem hohen Schwierigkeitsgrad frei und kann einer Hintergrundgeschichte folgen.
2DArray verkauft sein Geschicklichkeitsspiel für 10 Dollar auf seiner Homepage [1], für 9 Euro auf Steam [2] und für 9,50 Euro im Humble Store [3]. Das Spiel selbst liegt nur in einer 32-Bit-Version vor.

Im Laufe des Spiels werden die Umgebungen nicht nur größer, man muss auch mehrere Plattformen in der vorgegebenen Reihenfolge ablaufen.
Fazit
Hinter der durchgeknallten Idee von Not the Robots versteckt sich ein geniales kleines Geschicklichkeitsspiel. Hat man sich erst einmal mit der Steuerung über Tastatur und Maus angefreundet, macht das Möbelsaugen schon fast süchtig. Die zufallsgenerierten Umgebungen waren in unseren Tests allesamt fair und ausgewogen; mit der richtigen Strategie ließ sich jede Etage komplett leer räumen.

Alle Möbel, die der Roboter per Knopfdruck einsaugen würde, hebt das Spiel gestrichelt hervor. In diesem Fall wäre der Schrank betroffen, das im Moment jedoch noch vor den Laserstrahlen schützt.
Der Schwierigkeitsgrad steigt jedoch spätestens dann rasant an, wenn die Roboterwächter durch die Gänge patrouillieren. Wurde der eigene Roboter von ihnen einmal entdeckt, hat man kaum noch eine Überlebenschance. Wer Geschicklichkeitsspiele dieser Art mag, sollte dennoch unbedingt zugreifen.
Not the Robots
| Bezugsquelle: | http://nottherobots.com/ |
| Entwickler: | 2DArray |
| Lizenz: | Kommerziell |
| Preis: | 9 Euro Steam / 9,50 Euro Humble Store / 10 Dollar Homepage |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor mit mindestens 1,5 GHz, ab 1 GByte Hauptspeicher, Grafikkarte Baujahr 2004 oder jünger |
Infos
[1] Projekt-Homepage:
http://nottherobots.com/
[2] Steam:
http://store.steampowered.com/app/257120/?l=german
[3] Humble Store:
https://www.humblebundle.com/store/p/nottherobots_storefront







