Das Spiel zum Wochenende: No Safety Net

Das Spiel zum Wochenende: No Safety Net

Klettermaxe

In einem kleinen kostenlosen Geschicklichkeitsspiel vom Entwickler Gramozilho muss man einem einsamen Bergsteiger beim Aufstieg helfen. Die eigentlich ziemlich spaßige Kletterpartie verleidet jedoch ein wenig der Zufall.

Im Spiel „No Safety Net“ hängt ein geschickter Kletterer an einem Baum. Um die Katze in den oberen Wipfeln zu retten, muss der Spieler die Hände, Füße und den Körper des Protagonisten einzeln in die richtigen Richtungen bewegen. Die Koordination der Gliedmaßen ist allerdings gar nicht so einfach.

Per Drag-and-Drop zieht man zunächst an den roten Punkten …

Eins nach dem anderen

Zunächst setzt man die Hände nach vorne, zieht dann den Körper nach und winkelt schließlich die Füße an. Auf diese Weise schiebt man den Kletterer langsam nach oben. Durch die passende Platzierung der Gliedmaßen kann sich der Protagonist auch zur Seite bewegen.

… die Arme nach oben und dann …

Hat man den Baum nach einer recht überraschenden Wendung in der Geschichte gemeistert, geht es in eine Felswand. Auf ihr erscheinen immer wieder kleine grüne Scheiben. Sobald man eine von ihnen mit der Hand berührt, erhält man Punkte. Die wiederum lassen sich in einem Shop gegen weitere Fähigkeiten eintauschen. Für drei Punkte kann der namenlose Freeclimber beispielsweise springen. Gemeinerweise verblassen im Laufe der Zeit die grünen Punkte wieder. Man muss sich folglich möglichst schnell zu den entsprechenden Stellen hangeln.

… den Körper hinterher. Auf diese Weise bewegt sich der Protagonist langsam nach oben.

Steinschlag

Als wäre das noch nicht genug, fallen von oben immer wieder Steine herab. Treffen sie den Kletterer, stürzt er unweigerlich ab. Die bis dahin gesammelten Punkte sind dann zwar nicht verloren, man muss dennoch wieder an der Ausgangsposition anfangen. Wo ein Stein als nächstes herunterfällt, kündigt wenige Sekunden vorher ein entsprechendes Warnschild an.

In der Bergwand muss man die grünen Punkte erreichen und den braunen Felsen (hier im linken unteren Bereich zu sehen) ausweichen.

No Safety Net entstand im Rahmen des Godot Wild Jam #17. Bei diesem Wettbewerb mussten die Teilnehmer mit der Entwicklungsumgebung Godot in neun Tagen ein komplettes Spiel konstruieren [2]. Entwickler Gramozilho stellt seinen Beitrag komplett kostenlos auf Itch.io zum Download bereit [1]. Dort klickt man einfach auf Download neben dem Pinguin-Symbol, entpackt das ZIP-Archiv, macht die Datei NoSafetyNet.x86_64 ausführbar und startet sie. Das Spiel liegt ausschließlich als 64-Bit-Version vor.

Indem man die Arme und Beine in die entsprechende Richtung schiebt, erreicht man auch die rechte und linke Seite.

Fazit

No Safety Net begeistert mit einer recht unverbrauchten Idee. Es bereitet ziemlich viel Spaß, den Bergsteiger an die passende Position zu bugsieren. Man merkt dem Spiel jedoch deutlich die kurze Entwicklungszeit an. So fallen die Felsbrocken in recht hoher Dichte, die grünen Punkte verschwinden schnell wieder. Einsteiger haben daher kaum eine Chance, den Felsbrocken auszuweichen und entfernte grüne Punkte zu erreichen. Obendrein ist die Grafik recht laienhaft gezeichnet. Fans von Geschicklichkeitsspielen sollten No Safety Net jedoch schon aufgrund der ungewöhnlichen Idee dennoch eine Chance geben.

No Safety Net

Bezugsquelle: https://gramozilho.itch.io/no-safety-net
Entwickler: Gramozilho
Lizenz: Eigene (Closed Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://gramozilho.itch.io/no-safety-net
  2. [2] Godot Wild Jam 17: https://itch.io/jam/godot-wild-jam-17
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