Das Spiel zum Wochenende: New York Cactus

Das Spiel zum Wochenende: New York Cactus

Versteckspiel

Auf der Flucht vor der Polizei versteckt sich ein echter Gangster natürlich hinter Kakteen und lenkt gleichzeitig die Gesetzeshüter mit Katzen ab. Zumindest in einem Geschicklichkeitsspiel von Tim Rattray.

Zur Zeit des Wilden Westens war Dallas Brooker als gefürchteter Bandit bekannt. Zusammen mit seiner Gang zog er plündernd von Stadt zu Stadt. Um der Bande das Handwerk zu legen, formierten sich gesetzestreue Bürger zu den COPS, der Coalition of Outrageously Pissed-off Sheriffs. Sie schafften es schließlich, einen nach dem anderen zu erwischen – bis auf Dallas Brooker.

Der Bandit rechts oben kann sich zu Beginn nur hinter zwei vorgegebenen Kakteen …

Stacheliger Typ

Als Kaktus verkleidet konnte er immer wieder entkommen. Die COPS schafften es schließlich, ihn in die Berge zu verjagen. Dort verschanzte er sich und fror in der Kälte ein. Jahre später entdeckten Bergsteiger den eingefrorenen Banditen. Als Ausstellungsstück gelangte er in ein New Yorker Museum, taute dort jedoch auf und konnte in den Central Park flüchten. Im Zuge einer Neudekoration erhielt der Park ein paar Kakteen – das ideale Versteck für Dallas Brooker.

… verstecken. Die aktuelle Position kennzeichnet das rote Halstuch.

Im Geschicklichkeitsspiel New York Cactus blickt der Spieler auf einen Bereich des Central Parks, in dem noch etwas schutzlos der Gangsterboss steht. Um ihn herum streifen Polizisten, die allerdings nur über ein beschränktes Sichtfeld verfügen. Sobald der Bandit in ein solches Sichtfeld gerät, ist das Spiel umgehend beendet.

Polizisten mit dem Ausrufezeichen schöpfen Verdacht.

Kostenloser Fluchtversuch

Um vor den COPS zu flüchten, setzt man einfach per Drag and Drop ein paar Kakteen in die Landschaft. Ein Mausklick auf eine der Pflanzen genügt und schon versteckt sich Dallas Brooker hinter dem entsprechenden Kaktus. Damit wird er allerdings nicht komplett unsichtbar: Mitunter inspizieren die Polizisten die Kakteen und finden den Flüchtigen trotzdem. Folglich gilt es möglichst im richtigen Moment von einem Kaktus zum anderen zu laufen.

Die eigenständig herumwuselnden Tierchen lenken die Gesetzeshüter ab.

Um die Polizisten abzulenken, kann man noch verschiedene Tiere in den Central Park entlassen. Allerdings ist die Anzahl der verfügbaren Tiere und vor allem auch der Kakteen begrenzt. Schafft man es, hinter einem Kaktus zu entkommen, während ein Polizist Verdacht hegt, erhält man einen Punkt. Ziel ist es, möglichst lange unerkannt zu bleiben.

Nachträglich lassen sich die Kakteen nicht mehr umplatzieren. Hat man einmal wie hier alle gesetzt, muss man mit ihren jeweiligen Positionen leben.

New York Cactus bieten seine Entwickler für einen frei wählbaren Preis auf Itch.io zum Download an [1]. Dort lässt sich das Spiel auch direkt im Browser spielen. Wer lieber die native Linux-Version spielen möchte, darf auch sie kostenlos herunterladen. Dazu klickt man auf Download Now, dann den Link No thanks, just take me to the downloads und schließlich auf Download neben dem Tux-Symbol. Das Spiel liegt ausschließlich in einer 64-Bit-Fassung vor.

Wurde der Held entdeckt, ist das Spiel beendet.

Fazit

New York Cactus bietet eine witzige Idee und knuffige Pixelgrafik. Das einfache Spielkonzept kann jedoch nicht langfristig motivieren. Zudem hängt der Erfolg ein wenig vom Zufall ab, der die Polizisten durch den Central Park steuert. Nichtsdestotrotz überbrückt New York Cactus immer mal wieder unterhaltsam eine Mittagspause.

New York Cactus

Bezugsquelle: https://asheraryam.itch.io/new-york-cactus
Entwickler: Tim Rattray und andere
Lizenz: Eigene (Closed Source)
Preis: Beliebig
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://asheraryam.itch.io/new-york-cactus
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