Das Spiel zum Wochenende: Mirko

Das Spiel zum Wochenende: Mirko

Geistreiche Knobelei

Wenn die Welt im Müll versinkt, muss sie ein Geist wieder säubern. In einem Adventure des Entwicklers Pierpo gelingt das auf ziemlich pfiffige Weise. Den Knobelspaß stören allerdings ein paar technische Unzulänglichkeiten.

In der Welt des kleinen Mirko läuft derzeit alles etwas verquer: die Bäume sind schwarz, die Flüsse grünlich, überall liegt Müll herum. Das kann Mirko natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Als Geist sind seine Fähigkeiten allerdings stark eingeschränkt. So fehlen ihm nicht nur Arme und Beine, besonders kräftig ist der kleine Kerl leider auch nicht. Dafür besitzt er jedoch eine andere Fähigkeit.

Der kleine Geist ganz rechts ist im Moment noch eingesperrt: Sowohl über den Fluss als auch über den Baustamm kann er nicht fliegen.

Übernahmeangebote

Mirko kann in Gegenstände und Tiere schlüpfen und so von ihnen Besitz ergreifen. Als Biber etwa kann der Geist an einem Stück Holz nagen. In einem Gegenstand kann Mirko durch die Luft fliegen und ihn mit einem anderen kombinieren. Ein Eisenstück und ein Ast ergeben beispielsweise einen Hammer, mit der man wiederum einen Stein zerbröseln kann. Auf diese Weise muss der kleine Mirko zahlreiche Puzzle lösen und so wiederum die Geschichte vorantreiben.

Hier hat Mirko den Biber übernommen.

Mirko steht kostenlos auf Itch.io zum Download bereit [1]. Dort muss man lediglich auf Download neben dem Pinguin-Symbol klicken. Das dabei erhaltene Archiv entpackt man auf der Festplatte und startet schließlich das Programm Mirko.x86_64. Wie der Dateiname schon dezent andeutet, liegt Mirko nur in einer 64-Bit-Fassung vor. Die Steuerung des Geistes erfolgt mit den Pfeiltasten. Ein Druck auf die Leertaste ergreift Besitz vom nächstgelegenen Gegenstand oder Lebewesen, bei Bedarf holt [Strg] den Geist wieder zurück.

Die herumliegenden Bücher geben wertvolle Hinweise.

Fazit

Mirko begeistert mit einer interessanten Spielmechanik, die auch äußerst gut funktioniert und ein leichtes Umdenken bei Adventure-Profis erfordert. Die Rätsel sind zwar recht simpel und schnell gelöst, die Grafik aber dafür mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Es bleibt zu hoffen, dass Mirko in einem größeren Spiel zurückkehrt – und die Entwickler noch einmal an der Technik feilen.

So funktioniert das Spielprinzip: Mirko übernimmt die Maus und beißt dann mit ihr den Faden durch.

So ist die Steuerung zum einen recht schwammig, zum anderen kann man den kleinen Mirko in eine Sackgasse manövrieren. Mitunter kommt es auch vor, dass man ihn versehentlich aus der Spielwelt hinausbefördert. In allen Fällen bleibt dann nur noch ein Neustart. Spieler müssen folglich etwas frustresistent sein. Knobelfreunde sollten sich davon jedoch nicht abschrecken lassen und mit Mirko auf Streife durch den Wald gehen.

Mirko

Bezugsquelle: https://pierpo.itch.io/mirko
Entwickler: Pierpo
Lizenz: Eigene (Closed Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://pierpo.itch.io/mirko
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