Eigentlich müsste man nur Gas geben und zehn Runden auf einer Rennstrecke absolvieren – hätte nicht Robbert Prins seinem Rennspiel einen fiesen Countdown sowie einen ausbruchsfreudigen Boliden spendiert.
Im Rennspiel Max Downforce blickt der Spieler von hinten auf seinen kleinen Rennwagen, den er mit den Pfeiltasten über eine äußerst kurvenreiche Strecke peitscht. Als Gegenspieler dienen ausnahmsweise nicht die ebenfalls auf dem Rundkurs fahrenden Konkurrenten, sondern ein fieser Countdown.
Rundherum
Für jede Runde hat der Spieler nur eine vorgegebene Zeit zur Verfügung. Schafft er es nicht vor dem Ablauf des Countdowns wieder die Ziellinie zu überqueren, ist das Spiel unweigerlich beendet. Sofern der Countdown noch nicht abgelaufen ist, addiert das Spiel die restlichen Sekunden auf das nächste Zeitlimit. Schnelle Rennfahrer werden so belohnt.
Die ebenfalls auf der Strecke vor sich hin tuckernden Konkurrenten muss man daher nicht zwingend überholen. Sie bilden jedoch gemeine Hindernisse: Bei einer Kollision verliert der eigene Wagen umgehend an Geschwindigkeit, unter Umständen zerschellt er sogar. Im letzten Fall setzt das Spiel den Rennwagen zwar wieder auf die Piste, man verliert jedoch auch hier wieder wertvolle Sekunden.

Auf der Bergstrecke besteht immer die Gefahr, in den Abgrund zu stürzen. Das Spiel setzt den Wagen dann zwar wieder zurück, dies kostet jedoch Zeit.
Hinderliche Tannenbäumchen
Gemeinerweise beschleunigt der Rennwagen recht schnell und tendiert obendrein zum Ausbrechen. Folglich erfordert es etwas Feingefühl, den Boliden auf der Strecke zu halten. Kommt man von ihr ab, gerät man in Gefahr mit einem Baum, einem Werbebanner oder anderen Gegenständen zu kollidieren. Die Folgen sind dabei dieselben wie bei einem Zusammenstoß mit einem Rennwagen: Man verliert wertvolle Zeit. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Strecken, wobei die zweite einen Berg hinaufführt, der auf seiner linken Seite einen fiesen Abhang aufweist. Auf jeder Piste gilt es zudem zehn Runden zu überstehen.
Max Downforce stellt sein Entwickler kostenlos auf Itch.io in Form eines AppImages zum Download bereit [1]. Dieses Paket-Format unterstützen mittlerweile die meisten großen Distributionen. Sofern dies beim eigenen System der Fall ist, muss man nur auf Download neben dem Tux-Symbol klicken und dann die heruntergeladene Datei als ausführbar kennzeichnen. Anschließend ruft man das Programm auf. Max Downforce steht derzeit nur in einer 64-Bit-Fassung bereit.
Fazit
Max Downforce erinnert an alte Arcade-Rennspielklassiker aus den 1980er Jahren wie Pitstop oder die Lotus-Reihe. Deren Spieltiefe erreicht Max Downforce jedoch nicht: Hier gilt es lediglich möglichst schnell zehn Runden zu fahren – alle anderen Rennteilnehmer sind nur Hindernisse. Zudem gibt es nur zwei Rennstrecken, die allerdings Robbert Prins recht lang und abwechslungsreich gestaltet hat. Einsteiger benötigen eine Weile, bis sie ihren Wagen unter Kontrolle haben. Dann macht Max Downforce allerdings durchaus eine Weile Spaß.
| Bezugsquelle: | https://foppygames.itch.io/max-downforce |
| Entwickler: | Foppygames (Robbert Prins) |
| Lizenz: | Eigene (Closed Source) |
| Preis: | Kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit Unterstützung für AppImages |
Infos
- [1] Projekt-Homepage: https://foppygames.itch.io/max-downforce
- [2] Foppygames Homepage: http://www.foppygames.nl/









