Azaan Lambkin erlaubt in seinem kleinen kostenlosen Jump-and-Run Spiel nur insgesamt zwei Sprünge pro Level. Das erfordert nicht nur Geschicklichkeit, sondern vor allem auch Köpfchen.
Herzlich willkommen auf dem Testgelände und vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Experiment. Ab sofort können Sie besonders hoch springen. Damit dürfte der Testparcours für Sie leicht zu überwinden sein. Allerdings gibt es noch eine etwas unschöne Nebenwirkung …
Zweisprung
Im Jump-and-Run-Spiel Legbreaker verweist der Titel auf das zugrundeliegende Spielprinzip: Nach nur zwei Sprüngen bricht sich der namenlose Held beide Beine und kann sich ab diesem Zeitpunkt nur noch kriechend fortbewegen. Das gilt glücklicherweise nur bis zum nächsten Ausgang. Danach ist der Held wieder vollständig hergestellt.
Der Ausgang ist allerdings nicht immer ganz so einfach zu erreichen. Genügt es in den ersten Räumen noch einfach zwei Mauern hochzuspringen oder zwei Abgründe zu überwinden, folgen schnell Kammern mit mehreren Plattformen. Darüber hinaus muss man im späteren Verlauf die rettende Tür erst über einen Schalter öffnen und mit tödlichen Dornen gespickte Wände meiden.

Die Sprünge des Helden sind ziemlich hoch. Um auf manch eine Plattform gelangen zu können, braucht man dennoch etwas Geschick.
Denkwürdig
Die Räume lassen sich nur durchqueren, indem man sich zunächst in Ruhe ein Vorgehen überlegt, dann in den richtigen Momenten springt und obendrein die Umgebung clever ausnutzt. So kann der Held beispielsweise mit gebrochenen Beinen auch durch schmale Gänge kriechen. Sämtliche Möglichkeiten herauszufinden obliegt dabei dem Spieler.

Der Schalter ganz links im Bild öffnet erst dann den Ausgang auf der rechten Seite, wenn man auf ihn drauf springt.
Azaan Lambkin bietet sein ungewöhnliches Jump-and-Run-Spiel für einen frei wählbaren Preis auf Itch.io an [1]. Dort darf man das Spiel sogar kostenlos herunterladen. Dazu klickt man zunächst auf Download now, dann den Link No thanks, just take me to the downloads und schließlich auf Download neben dem Pinguin-Symbol. Das erhaltene Archiv muss man lediglich entpacken und dann das Programm Legbreaker.x86_64 starten. Die Bedienung erfolgt über die Pfeiltasten, die Leertaste löst einen Sprung aus.
Fazit
Legbreaker ist schnell erlernt, fordert aber sowohl die Geschicklichkeit als auch eine ordentliche Portion Hirnschmalz. Der Schwierigkeitsgrad steigt im genau richtigen Maße an, zudem kommen immer wieder neue Hindernisse hinzu. Diese Mischung motiviert ungemein zum Weiterspielen. Die minimalistische Pixelgrafik mit nur drei Farben schaffen eine zum Spiel passende Atmosphäre. Da letztendlich doch der Knobelanteil überwiegt, richtet sich Legbreaker vor allem an Rästel- und weniger als an Jump-and-Run-Fans. Die sollten Legbreaker allerdings unbedingt ausprobieren.
| Bezugsquelle: | https://auroriax.itch.io/mobility |
| Entwickler: | Azaan Lambkin |
| Lizenz: | Eigene (Closed Source) |
| Preis: | Beliebig |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution |
Infos
- [1] Projekt-Homepage: https://almbkn.itch.io/legbreaker








