Das Spiel zum Wochenende: Flip Grip

Das Spiel zum Wochenende: Flip Grip

Immer an der Wand lang

Nur die Leertaste braucht es, um in einem Geschicklichkeitsspiel von Daniel Nora einen kleinen weißen Punkt die Wände hochgehen zu lassen. Das ist allerdings deutlich schwieriger, als es zunächst klingt.

In Flip Grip steuert der Spieler ein kleines weißes Quadrat, das einfach stur an einer Wand nach oben gleitet. Per Druck auf die Leertaste kann es sich von der Wand abstoßen und so Lücken überspringen oder sogar auf die gegenüberliegende Wand springen. Beides ist auch zwingend notwendig, da die Umgebung einige Hindernisse bereithält.

Der kleine weiße Würfel gleitet einfach so lange an der Wand entlang nach oben …

Der kleine weiße Würfel gleitet einfach so lange an der Wand entlang nach oben …

Kniffliger Hochsprung

Schafft es der kleine Würfel nicht, auf einer Wand zu landen, stürzt er aus dem Bildschirm. Damit ist das Spiel unweigerlich beendet. Gleiches gilt, wenn der Würfel an einem Hindernis oder einer Plattform zerschellt.

… bis der Spieler die Leertaste drückt.

… bis der Spieler die Leertaste drückt.

Der Spieler muss folglich ständig im richtigen Moment die Leertaste drücken. Um auch größere Distanzen zu überwinden, beherrscht der kleine Würfel einen Mehrfachsprung. Diesen löst der Spieler aus, indem er auf dem Scheitelpunkt eines Sprungs wiederholt die Leertaste drückt.

Im weiteren Verlauf werden die Hindernisse immer komplexer ...

Im weiteren Verlauf werden die Hindernisse immer komplexer …

Kilometergeld

Die endlose laufende Umgebung generiert das Spiel per Zufall. Ziel ist es, das weiße Quadrat so weit wie möglich nach oben zu bugsieren. Je weiter man dabei kommt, desto mehr Punkte schreibt das Spiel gut. Hat man eine vorgegebene Punktzahl erreicht, schaltet Flip Grip weitere Herausforderungen frei. Diese vom Entwickler per Hand festgelegten Kurse ändern teilweise die physikalischen Gesetze oder bieten besonders schwierige Hindernisse.

… und erfordern auch größere Sprünge.

… und erfordern auch größere Sprünge.

Flip Grip bietet Daniel Nora kostenlos auf Itch.io zum Download an [1]. Dort muss man lediglich neben dem Pinguin-Symbol auf Download klicken. Das erhaltene ZIP-Archiv entpackt man auf der Festplatte. Besitzer eines 32-Bit-Systems starten das Programm flipgrip.x86, auf einem 64-Bit-System ist hingegen flipgrip.x86_64 aufzurufen.

Im Survial-Modus sammelt man „GP“-Punkte, die dann wiederum Zutritt zu den eigentlichen Puzzles ermöglichen.

Im Survial-Modus sammelt man „GP“-Punkte, die dann wiederum Zutritt zu den eigentlichen Puzzles ermöglichen.

Fazit

Flip Grip gehört zu den scheinbar extrem simplen Spielen, die sich jedoch als wahre Herausforderung entpuppen. Obwohl man nur eine Taste drücken muss, ist die Kontrolle des kleinen weißen Würfels gar nicht so einfach. Der Schwierigkeitsgrad ist zudem so gewählt, dass man immer wieder durch kleine Erfolgserlebnisse einen neuen Versuch wagt. Die bonbonbunte Grafik ist zwar zweckmäßig, hat aber auch ihre eigenen Charme. Wer Spiele wie Bit.Trip Runner mag, sollte unbedingt auch Flip Grip anspielen.

Flip Grip

Bezugsquelle: https://danijmn.itch.io/flipgrip
Entwickler: Daniel Nora
Lizenz: Eigene (Closed Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://danijmn.itch.io/flipgrip
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