Drückt man kleinen Quadraten eine Waffe in die Hand, können diese ziemlich unangenehm werden. Glücklicherweise lässt sich die eigne Ausrüstung in einem Shop ordentlich aufstocken. Dafür bezahlt man allerdings im wahrsten Sinne des Wortes mit der eigenen Gesundheit.
Im Actionspiel Fair n Square steuert der Spieler ein kleines hellblaues Quadrat durch eine recht karge Landschaft. Die besteht aus einer oder mehreren kleinen Plattform, Abgründen und kleinen Hügelchen. Den genauen Aufbau bestimmt ein Zufallsgenerator. In wiederkehrenden Abständen fallen in die weiße Landschaft fiese rote Quadrate ein. Die halten in ihrer Hand eine Waffe und wollen dem Spielerquadrat ans Leder.
Hüpfendes Schießeisen
Zunächst kann man den Gegnern durch gezielte Sprünge ausweichen. Das wird jedoch um so schwerer, je mehr rote Quadrate in die Arena plumpsen. Mit etwas Pech bewegen sich auch noch einige Plattformen wie eine Wippe, was das Flüchten nach oben erschwert. Jeder Treffer des Gegners kostet den Helden ein paar Gesundheitspunkte. Sollten diese aufgebraucht sein, ist das Spiel umgehend beendet.
Um die roten Quadrate in ihre Schranken zu verweisen, darf man vor dem eigentlichen Spielbeginn das weiße Quadrat mit einer von mehreren Waffen ausstatten. Zur Wahl steht unter anderem eine Schrotflinte, ein Maschinengewehr und ein Laserschwert. Darüber hinaus kann man dem Quadrat ein paar Spezialfähigkeiten spendieren. Wahlweise läuft der weiße Held schneller, springt höher oder erlernt einen Dreifachsprung. Abschließend stehen noch explosive und somit äußerst durchschlagskräftige Patronen bereit. Das nette Angebot hat allerdings einen kleinen Haken.

Immer mal wieder fallen Fässchen vom Himmel, die nach einem Schuss explodieren. Dies kann man wie hier zu seinem eigenen Vorteil nutzen.
Auf die Gesundheit!
Jeder Gegenstand und jede Fähigkeit kostet das hellblaue Quadrat einen Teil seiner Gesundheit. So kostet die Schrotflinte 15 Gesundheitspunkte, der Kauf des Maschinengewehrs zieht hingegen schon 25 Punkte ab. Je besser man das Quadrat ausrüstet, desto schwächer geht es anschließend in den Kampf. Man muss sich folglich genau überlegen, wie viele der insgesamt 100 Gesundheitspunkte man für die Ausrüstung opfert.
Für jeden getroffenen Gegner schreibt das Spiel Punkte gut. Ziel ist es, möglichst lange möglichst viele Gegner zu eliminieren und so das eigene Punktekonto möglichst hoch zu treiben. Das Vorhaben ist umgehend beendet, sobald das hellblaue Quadrat aus dem Bildschirm fällt oder in eine Lava-Wanne stürzt.
Fair n Square entstand im Rahmen des Ludum Dare 44 [2]. Bei diesem Wettbewerb mussten die Teilnehmer in nur vier Tagen ein komplettes Spiel zum Thema „Your life is currency“ entwickeln. Der Entwickler Dani stellt seinen Beitrag kostenlos auf Itch.io zum Download bereit [1]. Dort muss man nur auf Download neben dem Pinguinsymbol klicken und dann das ZIP-Archiv entpacken. Besitzer eines 64-Bit-Systems machen dann die Datei fairnsquare.x86_64 ausführbar, Nutzer eines 32-Bit-Systems hingegen die Datei fairnsquare.x86. Anschließend genügt ein Start des entsprechenden Programms.
Fazit
Fair n Square hat ein einfaches, aber schon fast leicht süchtig machendes Spielprinzip: Die Bedienung ist schnell erlernt und die Gegner trudeln zunächst nur langsam ein. Um den roten Quadraten im weiteren Verlauf Herr zu werden, ist jedoch eine gute Planung und die Auswahl des richtigen Schießeisens notwendig. Die unterschiedlichen Arenen sorgen für weitere Abwechslung. Hat man jedoch erst einmal seine bevorzugte Waffe gefunden, sackt die Motivation leicht ab – dann bleibt nur noch die Jagd nach den Punkten. Die nimmt man aber in so mancher Mittagspause immer mal wieder gerne auf.
| Bezugsquelle: | https://danidev.itch.io/fair-n-square |
| Entwickler: | Dani |
| Lizenz: | Eigene (Closed Source) |
| Preis: | Kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution |
Infos
- [1] Projekt-Homepage: https://danidev.itch.io/fair-n-square
- [2] Ludum Dare 44: https://ldjam.com/events/ludum-dare/44/theme










