Das Spiel zum Wochenende: Dusty

Das Spiel zum Wochenende: Dusty

Gesundheitszahlungen

Da gerät man als Skelett in das fiese Verlies des merkwürdigen Herrn Necromancer und muss sich umgehend gegen zahlreiche Monster wehren. Als wäre das noch nicht genug, zahlt man auch noch im wahrsten Sinne des Wortes mit seiner Gesundheit.

Der nette Mr. Necromancer betreibt ein kleines labyrinthartiges Verlies, in dem zahlreiche angriffslustige Kreaturen ihr Unwesen treiben. Im Action-Rollenspiel Dusty kommt dummerweise genau dort der Spieler als Skelett an.

Mr. Necromancer schickt den Spieler als Skelett mit recht wenig Lebensenergie in seinen Dungeon.

Abgesaugt

Da man als solches offensichtlich ziemlich tot ist, verfügt man nicht gerade über sehr viel Lebensenergie. Die kann man sich jedoch von den im Verlies herumwuselnden Monstern zurückholen. Dazu muss man lediglich die Kreaturen mit seiner Waffe nacheinander ins Jenseits befördern und dann möglichst schnell den von ihnen hinterlassenen Bluttropfen einsammeln. Die rote Flüssigkeit füllt am oberen Bildschirmrand einen Balken. Sobald dieser komplett aufgefüllt ist, erhält der Spieler eines von fünf Leben zurück.

Mit zunächst einer einfachen Pistole macht der Held Jagd auf die Monster.

Die Monster lassen sich den Energieklau natürlich nicht gefallen und strömen zahlreich auf den Spieler ein. Jede Berührung kostet wieder ein komplettes Leben. Da man bereits tot ist, kann man glücklicherweise nicht sterben. Sollte man alle Leben verlieren, setzt Mr. Necromancer den Spieler einfach wieder an den Ausgangspunkt zurück.

Ist das Magazin einer Waffe leer geschossen, dauert das Nachladen eine Weile. Der grüne Kreis um den Helden zeigt die noch verbleibende Zeit an.

Auf diese Weise gilt es, immer weiter in das Verlies vorzudringen. Dabei stößt man immer wieder auf spezielle Stäbe, an denen man neue Fähigkeiten kaufen kann. Als Währung dient dabei die gesammelte Lebensenergie. Folglich muss man gut abwägen, ob man etwas kauft oder doch lieber mit voller Gesundheit weiterläuft.

Jede Monsterart steckt unterschiedlich viele Treffer weg und hat ihre ganz eigenen Angriffsmuster. Das Lama springt beispielsweise auf den Helden zu.

Kostenlose Währung

Dusty entstand im Rahmen des Wettbewerbs Ludum Dare 44 [2]. Die Teilnehmer mussten dabei innerhalb von 72 Stunden ein Spiel zum Thema „Your life is currency“ entwickeln. Die Entwickler mit den Pseudonymen dasPanjo und jvolonte stellen ihren Beitrag für einen frei wählbaren Preis auf Itch.io bereit [1]. Interessenten können sich das Spiel sogar komplett kostenlos herunterladen.

An diesen Stellen kann man seine Gesundheit gegen bessere Fähigkeiten eintauschen.

Dazu klickt man auf Download Now, dann den Link No thanks, just take me to the downloads und schließlich Download neben dem Pinguin-Symbol. Das so erhaltene ZIP-Archiv entpackt man auf der Festplatte und startet dann das Programm Dusty.x86_64. Wie der Dateiname schon dezent andeutet, liegt das Spiel nur in einer 64-Bit-Fassung vor.

Hin und wieder findet man neue Waffen. Das Gewehr rechts unten ist zwar durchschlagskräftiger, muss aber auch häufiger nachgeladen werden.

Fazit

Dusty ist ein nettes kleines Action-Rollenspiel für Zwischendurch. Zwar kämpft man gegen die immer gleichen Monster und die Gänge bestehen aus wenigen vorgefertigten Blöcken, durch die Zahlungen mit Gesundheitspunkten bietet das Spiel auch etwas strategischen Tiefgang. Die Charaktere weisen zudem eine niedliche Pixelgrafik auf. Wer kleine, schnelle und unkomplizierte Action-Rollenspiele mag, sollte unbedingt probespielen.

Dusty

Bezugsquelle: https://jvolonte.itch.io/dusty
Entwickler: dasPanjo und jvolonte
Lizenz: Kommerziell
Preis: Beliebig
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://jvolonte.itch.io/dusty
  2. [2] Ludum Dare 44: https://ldjam.com/events/ludum-dare/44/dusty
E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben