Das Spiel zum Wochenende: ASDAD – All-Star Dungeons and Diamonds

Das Spiel zum Wochenende: ASDAD – All-Star Dungeons and Diamonds

Diamentenjagd

Der fleißigste Sammler gewinnt! Dieses Motto gilt in einer simplen, aber äußerst spaßigen Diamantenjagd vom Spieleentwickler Giant Enemy.

In All-Star Dungeons and Diamonds oder kurz ASDAD jagen zwei Spieler ihre Alter-Egos durch ein ziemlich verwinkeltes und bisweilen auch etwas unübersichtlichen Labyrinth. In den Gängen liegen zahlreiche Diamanten, die es einfach einzusammeln gilt. Wer nach einer vorgegebenen Zeit die meisten Diamanten sein Eigen nennen kann, gewinnt die Partie. Etwas Würze ins Geschehen bringen zahlreiche Bonusgegenstände, mit denen man sich entweder einen Vorteil verschaffen oder den Gegner so richtig ärgern kann.

Die beiden Protagonisten haben hier 2 Minuten und 30 Sekunden, um möglichst viele Diamanten einzusammeln.

Klotz am Bein

Die Bonusgegenstände verstecken sich in kleinen Schatzkisten, die per Zufall im Labyrinth auftauchen und nach einiger Zeit auch wieder verschwinden. Mit den von ihnen offerierten Objekten lassen sich unter anderem der eigenen Spielfigur kurzzeitig Beine machen oder die Positionen der beiden Kontrahenten tauschen. Ein weiterer gemeiner Bonusgegenstand ändert vorübergehend die Tastenbelegung des Gegners, während man sich mit der Schaufel einmal quer durch das Labyrinth graben darf.

In den Schatzkisten stecken die Bonusgegenstände. Hier hat der Cap’n schon eine Falle gefunden, die bei ihrer Aktivierung Jill verlangsamt.

Insgesamt zehn verschiedene Gegenstände stehen bereit, die man als Belohnung für die eingesammelten Diamanten erhält. Als wäre das noch nicht genug, warten im Labyrinth noch ein paar Hindernisse. So existieren Blöcke, die nach einer Weile aus dem Boden fahren und so den Durchgang versperren.

Jedes Labyrinth erzeugt das Spiel per Zufall. Es lohnt sich folglich nicht, den Aufbau auswendig zu lernen.

Augen auf beim Kauf

Zu Beginn einer Partie können die Spieler zahlreiche Regeln festlegen und verändern. Wem etwa das Spielgeschehen zu schnell abläuft, der verlangsamt kurzerhand die Geschwindigkeit. Alternativ zur Diamantenjagd steht noch der Modus „Race for the Idol“ bereit. In ihm gewinnt der Spieler, der zuerst eine goldene Statue am Ende des Labyrinths erreicht. Auch hier stehen wieder die bekannten Bonusgegenstände bereit. In jedem Fall treten die beiden Spieler im Split-Screen-Modus vor einem Bildschirm an, einen Netzwerkmodus gibt es bislang nicht. Wer gerade keinen Herausforderer findet, kann auch gegen den Computer antreten.

Auf dem Friedhof ist die Sichtweite begrenzt.

Entwickler Giant Enemy verkauft ASDAD für knapp 5 US-Dollar auf Itch.io [2] sowie rund 5 Euro auf Steam [3]. Im Online-Shop Itch.io ist das Spiel somit nicht nur günstiger, nur dort bekommt man auch eine Linux-Version. Die liegt zudem nur in einer 64-Bit-Fassung vor.

Beim „Race for the Idol“ muss man einfach möglichst schnell diese Statue erreichen.

Fazit

ASDAD erinnert ein wenig an den Klassiker Pac Man. Obwohl das Spiel ein einfaches Grundkonzept verwendet und die Bonusgegenstände nicht besonders zahlreich ausfallen, macht ASDAD eine Menge Spaß. Unter anderem bereitet es diebische Freude, wenn man durch einen Bonusgegenstand seinen Gegner verwirren oder in eine öde Gegend des Labyrinths teleportieren konnte. Langfristig motivieren kann ASDAD jedoch nicht, das gilt erst recht, wenn man alleine gegen den Computer antreten muss. Wer jedoch ein kleines, schnelles Partyspiel sucht, kann die fünf US-Dollar durchaus investieren.

ASDAD – All-Star Dungeons and Diamonds

Bezugsquelle: http://giantenemylabs.com/asdad/
Entwickler: Giant Enemy
Lizenz: Kommerziell
Preis: 4,99 US-Dollar (Itch.io) / 4,99 Euro (Steam)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution, Prozessor der Klasse Core i3 2.6 GHz oder besser, mindestens 2 GByte Hauptspeicher
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