Bitwig Studio 1.0 erschienen

Bitwig Studio 1.0 erschienen

Musikantenstadel

Der deutsche Entwickler Bitwig hat die erste Version seiner Digital Audio Workstation (DAW) veröffentlicht. Die kommerzielle Musiksoftware spielt in einer Liga mit Ableton Live, ist aber gegenüber der Konkurrenz auch für Linux erhältlich.

Ausprobieren kann man Bitwig Studio mit einer Testversion, in der das Speichern und der Export deaktiviert sind. Eine Einzellizenz kostet 300 Euro. Das Musikprogramm unterstützt offiziell nur Ubuntu ab Verison 12.04 und verlangt nach einem 64-Bit-System.

Wie auch bei anderen DAW-Anwendungen üblich, bietet Bitwig Studio einen Mehrspursequenzer, der im Gegensatz zur Konkurrenz jedoch nicht zwischen MIDI- und Audio-Spuren unterscheidet. Der Aufbau der Benutzeroberfläche soll Anwendern zudem ein besonders einfaches Arrangieren ermöglichen, zudem unterstützt die Software bis zu drei Bildschirme.

In Bitwig Studio lassen sich sowohl 32- als auch 64-Bit-Plugins verwenden. Jedes Plugin läuft dabei in einer geschützten Sandbox, so dass beim Absturz eines Plugins die restliche Anwendung normal weiterarbeitet. Laut Hersteller unterstützt das Programm dabei die Plugin-Schnittstelle VST 2.4. Die Homepage und Produktbeschreibungen schweigen sich jedoch darüber aus, ob das auch für die Linux-Version gilt.

Eine Aufstellung mit allen Funktionen liefert die Homepage.

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Tom 34
10 Jahre her

Bitwig Studio ist keine Open Source software und hat nichts in Linux zu suchen. Ich bin nicht bereit über 200 Euro dafür auszugeben und tschüss !

cabletiger
10 Jahre her
Reply to  Tom 34

geht’s noch?

Bitwig wird doch auch gar nicht als OSS beworben, sondern lediglich als Software, die ebenfalls unter Linux – hier Ubuntu – läuft.

Wenn die SW gut ist, dann kannst Du dafür ruhig ein paar Euronen bezahlen. Das widerspricht auch dem Linux Gedanken in keinster Weise. Du zahlst ja für das, was Du tatsächlich damit machen willst, nicht dafür, das, was Du tun willst erst einmal zum Laufen zu bringen.

Gruß

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