Der GPL-lizenzierte Linux-Profiler Oprofile ist in der Version 0.9.5 verfügbar, die Unterstützung für einige neue Prozessormodelle bringt.
Mit Oprofile lässt sich Quellcode unter Linux systemweit optimieren ohne einen hohen Overhead zu verursachen. Das Tool besteht aus einem Kernelmodul, einem Daemon und diversen Profilen für die Optimierung.
Die aktuelle Version unterstützt nun einige neue Prozessoren. Dazu gehören Intel Atom, Intel Core i7, die ARMv7-Architektur, AMD Family 11h, IBM Power7 sowie die Modelle Xeon 55xx, die auf dem Nehalem-Kern beruhen. Daneben unterstützt Oprofile nun Events auf Intel (arch perfmon) und IBM Power (compatibility events). Ebenfalls neu ist ein Framework zur Erweiterung der gesammelten Performance-Daten. Mit dessen Hilfe arbeitet Oprofile nun mit AMDs Instruction Based Sampling (ISB) zusammen. Daneben kennt das Tool Ophelp nun die Option --xml, um die beobachteten Events in einer XML-formatierten Liste auszugeben. Außerdem haben die Entwickler den Build-Prozess verbessert und einige Bugs behoben.
Oprofile 0.9.5 ist unter GPLv2 auf der Projekthomepage als Quelltext-Tarball erhältlich. Daneben gibt es auch Zugang zum CVS.





