Jülicher Linux-Supercomputer unter den drei Schnellsten

Jülicher Linux-Supercomputer unter den drei Schnellsten

Jugene auf Platz 3

Im Rahmen der International Supercomputing Conference (ISC) 09 in Hamburg wurde heute die 33. Top500-Liste veröffentlicht. Die Top-Ten der Supercomputerliste werden von US-Maschinen dominiert, auf den Plätzen drei und zehn finden sich aber die Linux-Rechner des Forschungszentrums Jülich.

Den Platz eins hält nach wie vor der 2008 gebaute Linux-Rechner Roadrunner des Los Alamos National Laboratory (LANL), das zur US-amerikanischen Energiebehörde gehört. Mit 1105 TFlop/s bleibt das ernergieeffiziente System der Spitzenreiter.

Auf Platz zwei der Liste behauptet sich mit 1059 TFlop/s das Cray-XT5-System Jaguar, das ebenfalls der US-Energiebehörde gehört und im Oak Ridge National Laboratory steht. Auf Jaguar kommt das Cray-Betriebssystem Compute Node Linux zum Einsatz.

Der Rechner Jugene des Forschungszentrums Jülich bringt es auf 825 TFlop/s, womit er den Platz drei erobern konnte. Der Rechner auf IBMs Blue-Gene-Plattform nahm Ende Mai offiziell seinen Betrieb auf. Auf Platz zehn findet sich Juropa (274TFlop/s), ebenfalls in Jülich installiert und zusammen mit Jugene der einzige Nicht-US-Rechner unter den ersten Zehn (siehe Foto-Galerie zum Bau des Jülicher Superrechners).

Auf Juropa läuft Suse Linux, auf Jugene ein von IBM entwickelter Compute Node Kernel (CNK) der als “Linux-like” beschrieben wird. Das Betriebssystem Linux läuft auf rund 89 Prozent der 500 leistungsstärksten Rechner.

Neu auf der Liste ist erstmals auch ein Linux-Superrechner aus der Schweiz: Monte Rosa brachte es mit seinen 14 740 Prozessorkernen auf Platz 23 und ist damit der viertschnellste Rechner Europas.

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