Goblinx ist ein Derivat von Slackware. Mit der Mini Edition 3.0 bringt das Projekt eine Distribution heraus, die sich speziell an Nutzer mit älterer oder schwächerer Hardware wendet. Als Desktop dient die neue Version von Xfce.
Goblins (das englische Wort für Kobolde) sind “kleine, bösartige Wesen mit dünnen Armen und Beinen und oft grünlicher Haut”, weiß die Wikipedia. Das widerspricht ein wenig dem Slogan des Goblinx-Projekts “because beauty is basic”, das eine Slackware-basierte Linux-Distribution herstellt. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese sich an ganz normale, wenn auch erfahrene, Linux-Anwender richtet.
Nun gibt es mit der Goblinx Mini Edition 3.0 (g:mini 3.0) eine schlanke Variante der Distribution, deren ISO in der Vollversion ungepackt knappe 300 MByte umfasst. Mit an Bord ist der Xfce-Desktop in Version 4.6 mit Suspend/Hibernate-Unterstützung, dem Xfce-power-manager, der die Wahl zwischen zwei Energie-Profilen für Laptop-Nutzer lässt sowie einem grafisch überarbeiteten Benachrichtigungssystem. Gigolo verwaltet die Zugänge zu entfernten Dateisystemen und am Kontrollzentrum haben die Entwickler auch gefeilt.
Um die Distribution an die eigene Sprache anzupassen, gilt es, im Bootmenü [TAB] zu drücken und den Sprachcode einzugeben, etwa i18n=de_DE für Deutsch. Gettext ändert daraufhin die Spracheinstellungen der meisten Anwendungen. Das komplette Changelog für die Goblinx Mini Edition 3.0 gibt es hier. Wer die ISO-Dateien mit der Distribution herunbterladen will, findet in der Ankündigung der neuen Version die entsprechenden Link.





