USB macht seinem Namen alle Ehre und lässt sich wirklich universell einsetzen. In naher Zukunft auch unter Linux für den Anschluss eines Monitors.
Die Technologie, um über den USB-Anschluss mehrere Displays zu betreiben, ist nicht neu, bislang gab es dafür aber nur Windows- und Mac-Treiber. Mit DisplayLink hat sich nun einer der Hersteller dazu entschlossen Linux-Treiber bereitzustellen, wie Linuxdevices.com berichtet. DisplayLink hat den Quellcode des bisherigen Treibers unter der LGPL veröffentlicht und arbeitet mit Novell im Rahmen des Linux Driver Project daran, den Treiber für eine breite Masse nutzbar zu machen und offiziell in den Kernel zu integrieren.
USB-Bildschirme haben den Vorteil, das sie sich problemlos aneinander koppeln lassen. Zudem lässt sich über die USB-Schnittstelle zum Beispiel auch an einem Handy oder MP3-Player ein größerer Monitor anschließen. Für die Technologie muss allerdings ein entsprechender Monitor oder ein Adapter bereitstehen, der die komprimierten Daten entsprechend verarbeitet. Je nach DL-Chipsatz sind so Auflösungen von maximal 1600 x 1200 Pixeln möglich.
Den jetzt veröffentlichten Quellcode gibt es auf freedesktop.org zum Download.





