Nvidias proprietärer Grafikkartentreiber mit der Versionsnummer 180.29 verwandelt offenbar unter bestimmten Umständen das Fujitsu Notebook Celsius H270 in einen Briefbeschwerer.
Vor dem Problem warnt Andy Ritger, Manager bei Nvidia, im nV News Forum. Demnach existiert ein “Interaktionsproblem”, das die interne EDID des Bildschirms zerstört. Diese Extended Display Identification Data beschreibt die Fähigkeiten und Eigenschaften des Displays, darunter finden sich beispielsweise Angaben zum Hersteller, aber auch die Displaygröße. Der Nvidia-Treiber überschreibt diese Informationen, wobei der hinterlassene Datenmüll auch bei einem Neustart des Notebooks erhalten bleibt. Das eingebaute BIOS erkennt das Display nicht und stürzt in der Folge ab, selbst mit einem externen Monitor verweigert der Computer den Start eines Betriebssystems.
Betroffene Nutzer sollen sich an den technischen Support von Fujitsu Technology wenden, allen übrigen Besitzern des Celsius H270 rät Nvidia schnellstmöglich auf den Treiber 180.51 oder neuer umzusteigen. Dort ist der Fehler genau so behoben, wie in der 185.19 beta Version.






Gibts da Schadenersatz wenn Nvidias “Mist-Treiber” das Notebook zerfetzt? Schliesslich liegt die Schuld ja bei Nvidia.
Ersatz, keinen Schadenersatz. Der FSC-Service kann das Panel austauschen und das Notebook wieder Instand-Setzen. Die Chancen, dass jemand genau dieses Notebook unter Linux betreibt sind relativ niedrig. Wer braucht schon ein Notebook für 2000 Euro mit Nvidia Quadro FX 770M Grafik… :-)
hi
panel tauschen?
wieso panel tauschen?
es gibt eher eine recovery-prodzedur welche die betroffenen stellen im bios der grafikkarte wieder korrekt setzt.
ich finde es trotzdem beschämend von nvidia….
Hallo,
habe es an meinem Dell 9400 erlebt. Die Grafikkarte ist hin. Hatte Mandriva 2009.1 mit Nvidia 180 treiber. Ärgerlich.
Wie sieht es so eine recovery-prodzedur aus?
Gruß
Vitali