Miro-Projekt fahndet nach Testern

Miro-Projekt fahndet nach Testern

Webvideo Reloaded

Die Entwickler des Webvideo-Players Miro suchen zur Zeit noch Tester für den Release Candidate der neuen Version 2.0.

Miro, das einige wohl noch unter dem Namen Democracy Player kennen, spielt nicht nur die Videos der bekanntesten Webplattformen wie Youtube und Google Video ab, sondern maustert sich auch zunehmend zum lokalen Multimediaplayer. Die Software steht kurz vor dem Sprung auf Version 2.0, weshalb das Projekt noch Tester für den Release Candidate 1 sucht.

Bereits seit Mai arbeiten die Miro-Macher an der neuen Version, die nicht nur einige Neuheiten für den Player einführt, sondern diesen auch besser an die einzelnen Plattformen anpasst. Die Linux-Version des Players verwendet nun Gstreamer statt Xine und passt sich dem Gnome-Desktop an, indem sie Gnome-Widgets und -Icons verwendet.

Gefixt haben die Entwickler unter anderem den Vollbildmodus: Den erreicht der User nun per Doppeklick auf einen Film. Gnomes Screensaver unterbricht keine laufenden Filme mehr und Ungeduldige können diese nun auch unter Linux vorspulen.

Neben Webvideos spielt Miro aber auch zunehmend lokale Inhalte ab. Bereits seit einigen Versionen fragt der Player beim ersten Start, ob er auch lokale Filme einbinden soll. Nun gibt es eine eigene Audio-Sektion, die MP3-Dateien von der Festplatte einbindet. Wer die Testversion von Miro 2.0 einmal genau unter die Lupe nehmen will, findet auf Miros Webseite ein Archiv mit dem Code. Zum Starten der Software muss man das Skript “run.sh” aus dem Unterverzeichnis “/platform/gtk-x11” starten. Zum Kompilieren der Software muss man allerdings einige Abhängigkeiten berücksichtigen.

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