HP startet beim Netbook-Wettkampf in die zweite Runde. Atom statt VIA, schlank statt dick und günstig statt teuer lautet die Devise für die neuen Modelle, die auch mit Linux erhältlich sein werden.
HP hat nun die Gerüchte, wonach der Hardware-Riese an einer eignen Linux-Lösung bastle bestätigt. Dabei handelt es sich nicht um eine komplett neue Distribution, sondern eine grafische Oberfläche, unter der Ubuntu werkelt.
Das HP Mediastyle getaufte Interface (es soll Apples TV-Oberfläche nicht ganz unähnlich sein) soll den Benutzer vom Linux-System fernhalten. Es bietet einen schnellen Zugriff auf Musik, Instant Messenger, Fotos Videos und natürlich E-Mail und Internet. Die Linux-Geräte erhalten den Zusatz MIE (Mobile Internet Experience). HP versucht, den Begriff “Linux” so gut wie möglich zu meiden:
It's important we made sure that Linux does not manifest itself to the user
sagte Carlos Montalvo, stellvertretender Marketing-Manager für Personal Systeme bei HP laut einem Bericht von cnet.com.
Im Web sind inzwischen auch erste Fotos der Mediastyle-Oberfläche zu finden. Laptopmag.com hat bereits ein Video veröffentlicht. Sieht ganz hübsch aus, was HP da zusammengestellt hat.
Mit ersten Geräten der neuen Netbook-Serie 1000 ist ab Dezember zu rechnen, die Linux-Version soll allerdings erst im Januar in die Läden kommen. Die Preise für die neuen HP-Netbooks beginnen voraussichtlich unter 400 Euro.





