Wie John McCreesh in seinem Blog berichtet, haben mehr als 3 Millionen Anwender Open Office 3 in der ersten Woche (13. – 20. Oktober) heruntergeladen. McCreesh muss es wissen, er ist Marketing-Chef von Open Office in Großbritannien.
Die Webseite des Projekts verzeichnet allerdings nur Downloads, die über den so genannten Bouncer auf der Downloadseite laufen. Tatsächlich wird Open Office auch über andere Ressourcen verteilt, etwa über Heft-DVDs, das Bittorrent-Netzwerk oder die Paketquellen einer Distribution. Die Zahl der gesamten Downloads dürfte also noch deutlich höher ausfallen.
McCreesh zeigt in seinem Blogeintrag auch, für welche Plattformen Open Office die meisten Downloads erhält. Mit 220.000 Download liegt die Linux-Community auf dem dritten Platz. Mac-Anwender holen mit 320.000 Downloads den zweiten Platz und mit 2,4 Millionen Downloads führen Windows-Nutzer die Charts an. Solaris landet mit ca. 16.000 Downloads recht weit hinten, noch weniger Leute (etwa 1400) haben sich für den Quellcode interessiert.
Die hohe Anzahl an Downloads ist erstaunlich, für McCreesh aber nur ein Meilenstein: Laut Marketingstrategie will Open Office im Jahr 2010 auf den Rechnern von 40 Prozent aller Anwender präsent sein. Damit das klappt, sollte das Projekt seine Sever besser für den Ansturm der Massen rüsten – die brachen nämlich nach der offiziellen Ankündigung der neuen Version vielerorts zeitweise zusammen.




