Die Louis Armstrong gewidmete Version des Content-Management-Systems kommuniziert auf Wunsch mit generativer KI, zeigt ein leicht aufpoliertes Backend, erlaubt einen schnellen Blick in die Vergangenheit und kann die Schriftbibliothek in allen Themes nutzen.
Als Erstes dürfte Seitenbetreibern die leicht überarbeitete Optik des Backends auffallen, das jetzt „ruhiger und moderner“ wirken soll. Konkret hat das WordPress-Team am Farbschema geschraubt, sowie die Eingabefelder und Schaltflächen einem kleinen Facelifting unterzogen. Die einzelnen Seiten überblenden zudem und wechseln nicht mehr abrupt.
Mit der Version 7.0 hält auch in WordPress die künstliche Intelligenz Einzug: In den Einstellungen lassen sich „Konnektoren“ aktivieren, die jeweils eine Verbindung zu OpenAI, Anthropic und anderen KI-Anbietern herstellen. Der fest in WordPress eingebaute KI-Client erlaubt dann eine einheitliche Kommunikation mit den Modellen. Das offizielle, aber optionale KI-Plugin rüstet schließlich im Backend mehrere KI-Werkzeuge nach. Mit ihnen können sich Autoren unter anderem schnell einen Titel vorschlagen lassen oder passend zum Beitragstext Bilder generieren.
Hat man einen Beitrag mehrfach überarbeitet, springt bei Bedarf ein neuen Slider schnell zu einer vorherigen Version. WordPress präsentiert dabei die alte Fassung in einer Vorschau, in der das Content-Management-System die Unterschiede zudem farblich hervorhebt. Die Schriftenbibliothek konnte man bislang nur in Block-Themes nutzen – in WordPress 7.0 gelingt das endlich in allen Themes.
Wie immer gab es einige Änderungen bei den Blöcken. So darf man ab sofort per Mausklick festlegen, ob ein Block auf dem Desktop, auf Tablets und auf mobilen Geräten erscheinen soll. Ein neuer Gallery-Block erlaubt eine Diashow in einer Lightbox, während der Icon-Block Symbole präsentiert. Zieht man eine Vorlage auf die Seite, verhält sie sich dort wie ein Block. Abschließend kann sich ein Menü als Navigations-Overlay über die Seiten legen. Das Menü erlaubt dann unter anderem Spalten.
Anders als die Versionsnummer vermuten lässt, handelt es sich bei WordPress 7.0 nicht um ein Major-Release: Hat die zweite Stelle die 9 erreicht, erhöhen die Entwickler automatisch die erste Stelle, während die zweite wieder bei 0 startet. Auf die Version 6.9 folgte jetzt somit regulär die Version 7.0.





