Zukünftig alle Asus-Mainboards mit Embedded Linux

Zukünftig alle Asus-Mainboards mit Embedded Linux

Tux an Board

Bereits zwölf Motherboard-Modelle des taiwanesischen Hardwareherstellers Asus werden mit dem Schnellstarter Splashtop ausgeliefert, jetzt soll das Linux-System auf alle Asus-Platinen.

Das Unternehmen DeviceVM verkündet, dass sein System zum Rechnerschnellstart auf der kompletten P5-Produktpalette von Asus ausgeliefert wird. Laut Ankündigung sollen künftig sämtliche Asus-Motherboards mit der Linux-Technologie ausgeliefert werden – von Stückzahlen in Höhe von einer Million Motherboards pro Monat ist die Rede.

Die Hauptfunktion der Software mit Namen Splashtop ermöglicht dem Anwender einen schnellen Zugang ins Internet, ohne dass der Rechner komplett hochgefahren wird. Auf den Systemen von Asus erscheint wenige Sekunden nach dem Einschalten ein Bildschirm namens „Asus Express Gate“, hinter dem sich die Funktionalitäten der proprietären Software von DeviceVM verbergen. Hiermit kann der Anwender ins Internet, Telefonate mittels der Voice-over-IP-Software Skype führen oder E-Mails lesen, ohne dass der Rechner alle weiteren Funktionalitäten hochladen muss.

Der Splashtop hatte im Oktober 2007 Premiere [1] und war seit Januar 2008 auf den Asus-Geräten der M3-Serie. Neu hinzugekommen sind nun die Geräte der P5Q-Serie von Asus namens P5Q Deluxe, P5Q-WS, P5Q3 Deluxe und P5Q-E. Die neuesten Motherboards mit dem Splashtop sollen bis Jahresmitte lieferbar sein. Der Hardwarehersteller Asus hat das Startup-Unternehmen DeviceVM mit finanziert und ist von den bisherigen Erfolgen der Software begeistert. Laut Joe Hsieh, bei Asus zuständig für die Motherboards, war die Reaktion der Kunden so positiv, dass das Unternehmen den Einsatzbereich weiter ausbauen will:

“Unser Plan ist, Express Gate auf dem gesamten Produktportfolio der Motherboards auszuliefern. […] Das beginnt mit mehr als einer Million Motherboards pro Monat.”

DeviceVM will weitere Kunden gewinnen und äußert sich optimistisch, dass sein System bis Ende 2008 auf weiteren Hardwareplattformen zu finden sein wird.

[1] http://www.linux-magazin.de/news/asus_board_mit_embedded_linux_fuer_flotten_webzugang

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2 Kommentare
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Dieter Drewanz
18 Jahre her

Und hoffentlich bekommen die Notebooks von ASUS ebenfalls Splashtop.

Screw-IT-Fix
18 Jahre her

Ich denke das wir grade am Anfang eine neuen Ära stehen – die Hardware Hersteller wollen einfach nicht mehr unter dem Microsoft-Monopol stehen. Über mehr als 10 Jahre hat Microsoft, mit “Zertifikaten & Co”, versucht bewusst den Wettbewerb unter den Hersteller zu nutzen und zu manipulieren. Wer erinnert sich denn nicht an die “doofe” Frage von Windows > Die Hardware ist nicht MS-Zertifiziert , trotzdem installieren ? < Der Schritt von ASUS ist eindeutig in die Richtung - weg vom Microsoft ! Dabei geht es nicht darum Linux zu verbreiten , Linux ist nur das Mittel zum Zweck. ASUS will… Mehr »

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