Das Erziehungsministerium des australischen Staates New South Wales will laut Coumputerworld Geld sparen. Statt mit Microsoft einen der üblichen 3-Jahres-Verträge abzuschließen, will man bis Ende 2008 lieber 41.000 Rechner mit OpenOffice ausstatten, so Stephen Wilson, der Technologie-Chef des Ministeriums.
Auch Upgrades der Anwender auf Windows Vista lehnt das Erziehungsministerium ab und spielt stattdessen lieber Windows XP auf die mit Vista ausgelieferten Rechner. Kurzfristig entstünden dabei laut Wilson zwar Mehrkosten, langfristig zahle sich dieser Schritt jedoch aus.
Der Schritt richte sich nicht explizit gegen Microsoft, vielmehr beobachte Wilson einen generellen Trend zur vermehrten Nutzung von Online- und Multimedia-Anwendungen: “Viele dieser Dinge werden online über die vernetzten Klassenräume bereitgestellt und weniger durch einen GByte Software auf der Festplatte.”
Zur Zeit beobachte man – auch aufgrund des Erfolges des mit Linux betriebenen Eee-PC in Australien – eine deutliche Verbilligung der Technologie. Im Wahlkampf hatte die derzeitige Regierung versprochen, in den nächsten Jahren sämtliche Schüler mit Laptops auszustatten, allerdings warnt die Opposition vor den Kosten, die Bereitstellung der Infrastruktur und Weiterbildung entstehen.




