Nessus 3.2 mit IPv6-Auditing und WMI

Nessus 3.2 mit IPv6-Auditing und WMI

Die Firma Tenable Network Security hat Version 3.2 ihres Vulnerability-Scanners Nessus veröffentlicht. Der Hersteller nennt IPv6-Auditing und bessere Kontrolle über den Bandbreitenverbrauch während des Scannens als Neuerungen. Daneben sollen sich in Nessus 3.2 die Berechtigungen von Benutzern auf bestimmte Ports und Audits einschränken lassen.

Eine weitere Neuerung ist die Unterstützung für das Windows Management Instrumentation Protocol (WMI). Über diese Schnittstelle können Remote-Anwendungen wie der Scanner Informationen über Performance und Konfiguration von Windows-Systemen abrufen sowie Einstellungen vornehmen.

Seit Eröffnung des Zweigs 3.x steht Nessus unter proprietärer Lizenz, die Versionen 2.x bleiben unter GPL. Die aktuelle Nessus-Version 3.2 steht für Linux, BSD, Solaris und Windows zum kostenlosen Download bereit, der allerdings die Anerkennung eines umfangreichen Lizenzvertrages voraussetzt. Die Plugins für den Scanner erhalten Kunden mit Abonnement, genannt “Direct Feed”, das rund 1200 US-Dollar im Jahr kostet.

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