Die Firma Linpus Technologies aus Taiwan zeigt auf der Cebit ihre Linux-Distribution, die sie vor allem für Notebooks und Ultraportable PCs (UPCs) anbietet.
Am Linpus-Stand (Linuxpark Halle 5, F47/1) kann der Besucher die Linux-Distribution auf Geräten zahlreicher Hersteller in Aktion sehen. Dazu gehört der Eee-PC von Asus, aber auch einige Computer in ähnlichem Kleinformat mit Intel-Prozessoren oder dem Spar-Prozessor C7 von Via. Die Firma ist auf der Suche nach Kooperationspartnern, die das Betriebssystem vorinstalliert auf ihren Rechnern ausliefern möchten. Erste Produkte sollen noch dieses Jahr auf den Markt kommen, allerdings vorerst nur in Asien.
Linpus Linux 9.3 unterstützt auch 64-Bit-Prozessoren wie AMD Athlon 64, Intel Itanium und die EM64T-Plattform. Für den Betrieb im grafischen Modus sind 128 MByte Arbeitsspeicher das Minimum, 512 MByte empfohlen. Linpus bietet eine vereinfachte Icon-Oberfläche für Consumer-Geräte an, Business-Awender können auf eine Büro-geeignete KDE-Oberfläche umschalten. Das System unterstützt Unicode und ist konform zum Standard LSB 2.0. Linpus Linux ist am Stand auch als Live-CD zum Ausprobieren erhältlich.





