
Auf den ersten Blick scheint der Kampf aussichtslos: Zu groß ist die Übermacht von Microsoft Office gegen den freien Konkurrenten OpenOffice. Aber OOo birgt das Potenzial für eine überraschende Wende …
von Thomas Krumbein
Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift LinuxUser. Weitere Beiträge findet Ihr auch auf der LinuxUser-Homepage.
Betrachtet man die Jetztzeit, so dominiert monopolartig ? insbesondere im gewerblichen Einsatz ? die Programmkombination Microsoft Windows und Microsoft Office. Das lässt sich einerseits auf intensives Marketing mit entsprechender Kapitalkraft zurückzuführen, andererseits aber natürlich auch auf gute Produkte.
Wie so oft, ist das Gute der Feind des Besseren ? das gilt auch in diesem Falle: Microsoft Office war zu keiner Zeit die beste aller technisch denkbaren Lösungen. Dennoch machte die Marktmacht des Herstellers die Office-Programme aus Redmond zum Quasistandard im Büro. Doch gerade in der jüngsten Vergangenheit weht mit OpenOffice und dem offenen Dokumentenformat ODF ein frischer Wind im Office-Monopoly.
Quartettspiel?
Gängige Office-Suiten sind heute technisch so ausgereift, dass sich mit ihnen alle Aufgaben des Büroalltags mühelos bewältigen lassen. Mehr noch: Kaum ein Nutzer beherrscht die Vielzahl der Möglichkeiten und Funktionen der Pakete komplett. Daher ist es müßig, die Funktionsdetails von Office-Paketen miteinander zu vergleichen.
Die Grundaufgabe eine Tabellenkalkulation etwa stellt das Berechnen von Werten auf der Basis von Variablen dar. Wie umfangreich solche Tabellen sein dürfen, ist tatsächlich eins der Unterscheidungsmerkmale zwischen verschiedenen Tabellenkalkulationen: 65 536 Zeilen, wie bei OpenOffice Calc (Abbildung 1), oder doch 1 048 576 Zeilen, wie bei der neuesten Version von Microsoft Excel?
Abb. 1: Bei Zeile 65 536 und Spalte IV ist bei OOCalc Schluss: Mehr Zellen gehen nicht. Aber ist das wirklich ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal?
Es mag Anwendungsszenarien geben, in denen diese Zahl eine Rolle spielt, etwa für eine umfangreiche Artikelverwaltung. Aber sofort stellt sich die Frage, ob andere Programme solche Datenfluten nicht besser beherrschten, zum Beispiel eine Datenbank wie Base. Dennoch mag es eine exklusive Nutzergruppe im Promillebereich geben, für die solche Zahlen tatsächlich wichtig sind.
Also gilt es aufzupassen, dass sich ein Produktvergleich nicht auf dem Niveau eines Quartettspiels bewegt. Wichtiger ist es vielmehr, die Relevanz einzelner Leistungs- und Funktionsmerkmale für die tägliche Arbeit zu bewerten. Das gilt auch für den Vergleich der Office-Pakete dieses Artikels.
Konzeptioneller Vergleich
Eine Office-Suite stellt Programme zusammen, die beim Erledigen typischer Büroaufgaben helfen. OpenOffice arbeitet als modulares, integriertes Komplettprogramm: Sie können bei der Installation zwar entscheiden, einzelne Module nicht einzurichten, allerdings spart ein rudimentäres Office nur geringfügig Speicherplatz, weil schon in der Grundausstattung die wichtigsten Funktionen vorhanden sind.
Nutzen Sie im Alltag nur eine der Anwendungen, etwa die Textverarbeitung Writer, erweist sich diese Integration durchaus als kleiner Nachteil: Beim Laden des Programms starten auch nicht direkt benötigte Module der anderen Applikationen und belegen Arbeitsspeicher. Erst wenn Sie zusätzlich zu OOWriter beispielsweise das Präsentationsprogramm Impress öffnen, profitieren Sie davon: Das geht dann spürbar schneller. Die Integration verschiedener Anwendungen unter einem Dach (Abbildung 2) bringt auch Vorteile für die Zusammenarbeit einzelner Komponenten und Module. So lässt sich eine Kalkulationstabelle genau so leicht in ein Textdokument integrieren wie ein Textabschnitt in eine Präsentation.
Abb. 2: Aus einem Guss: OpenOffice präsentiert die einzelnen Anwendungen hochintegriert unter einer einheitlichen Oberfläche. Die Zusammenarbeit funktioniert problemlos.
Microsoft Office geht hier einen anderen Weg. Bei der Suite aus Redmond handelt es sich um Einzelprogramme, die zwar auch gemeinsame Bibliotheken nutzen, sich aber dennoch einzeln installieren und ausführen lassen ? dann mit entsprechend geringem Ressourcenverbrauch. Das “Suiten-Feeling” stellt sich eher durch gemeinsame Oberflächen, Speicherpfade und Möglichkeiten der direkten Zusammenarbeit ein als durch eine gemeinsame Codebasis.
Der Rest ist Marketing: Man packt einfach die Einzelapplikationen auf einen Datenträger, erzeugt ein Installationsprogramm für alle Programme. Für den Benutzer sieht das so aus, als ob er nur eine Anwendung (nämlich die Suite) installiert. Der Vorteil dieser Methode: Microsoft kann eine Vielzahl unterschiedlicher Pakete zu schnüren und den Markt damit punktgenauer bedienen [1]. So gibt es das aktuelle Office 2007 in nicht weniger als acht verschiedenen Ausführungen, von “Basic” über “Standard” und “Ultimate” bis “Enterprise”.
Um die teils verwirrenden Bezeichnungen insbesondere der MS-Office-Komponenten aufzulösen, stellt die Tabelle “Aufgabenverteilung” die Teilanwendungen von Microsoft Office und in OpenOffice gegenüber.
Aufgabenverteilung |
||
| OpenOffice-Modul | Microsoft-Office-Programm(e) | |
|---|---|---|
| Textverarbeitung | Writer | Word |
| Tabellenkalkulation | Calc | Excel |
| Präsentationen | Impress | Powerpoint |
| Vektorzeichnungen | Draw | ? |
| Layout / Text / Zeichnungen | (Draw) | Publisher |
| Diagramme | Calc-Diagramme, Diagrammmodul | Excel-Diagramme |
| Datenbank (Engine) | Base (HSQLDB) | Access |
| Datenbank (Frontend) | Base | Access |
| E-Mail Client | ? | Outlook |
| Terminverwaltung | ? | Outlook, Outlook mit Business Contact Manager, Communicator |
| Formelsatz | Math | Formel Editor |
| HTML-Seiten | Writer, alle Module | Word, alle Module |
| Groupware-Funktionen | ? | Outlook, Communicator, Groove, InfoPath, Business Contact Manager |
| Content Management | ? | Enterprise Content Management |
| Erweitertes Rechtemanagement | ? | Advanced Information Rights Management and Policy Capabilities |
Die Funktionsübersicht von Microsoft Office zeigt, dass Betriebssystem, Server und Büropaket immer stärker zusammenwachsen. Einige der Programme machen zudem nur in größeren Firmen als Teil einer dezidierten IT-Strategie Sinn. Insofern hakt der 1:1-Vergleich beider Suiten in Teilbereichen, weil unter Linux andere Anwendungen etwa für Groupware und Kommunikation oder Enterprise Content Management zur Verfügung stehen.
Die Übersichten zeigt auch die wesentlichen Unterschiede der beiden Systeme: Microsoft bietet mit der Suite Strukturen, die sich in größeren Firmen einfach in die Organisation eingliedern lassen und die dort die Zusammenarbeit unterschiedlicher Arbeitsplätze erleichtern. OpenOffice.org richtet sich dagegen eher an den einzelnen Anwender [2].
In der Bewältigung täglicher Aufgaben ? Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation ? präsentieren sich beide Suiten vergleichbar: Die Einzelanwendungen erfüllen die Anforderungen hinreichend gut; eine Bewertung hängt also stark vom subjektiven Empfinden ab. OpenOffice gefällt durch das verstärkte Nutzen des Formatvorlagen-Konzepts und lässt sich damit intuitiver zu bedienen. Zwar bietet auch Microsoft Office solche Formatvorlagen; da es sie aber eher versteckt, nutzt der durchschnittliche Anwender sie weniger.
Mit Office 2007 hat Microsoft das Bedienkonzept radikal umgestaltet: Statt der gewohnten Symbol- und Menüleisten präsentiert die neue Suite ihre Funktionen in kontextbezogenen Smarttags, die eine starke Umgewöhnung der Benutzer erfordern (Abbildung 3). Inwieweit sich dieser Paradigmenwechsel im Markt durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.
Abb. 3: Mit Office 2007 hat Microsoft die Benutzerführung radikal geändert. Statt Symbol- und Menüleisten präsentiert sich die Suite mit Smarttags.
Bislang war der Wechsel zwischen den Office-Welten leicht zu bewerkstelligen: Wer etwa mit Word klar kam, hatte auch bei Writer keine Probleme. Das ändert sich mit diesem konzeptionellen Wechsel nachhaltig, was die Frage aufwirft: Kann OpenOffice davon profitieren, dass sich Anwender von Microsoft Office in der freien Variante schneller zurechtfinden, als in der neuen Office-Version (Abbildung 4)? Oder wird OpenOffice sein Bedienkonzept mittelfristig erneut auf die veränderte Benutzerführung von Microsoft Office umstellen müssen?
Datenaustausch
Die größten Unterschiede zwischen den beiden Paketen gibt es im Bereich der gegenseitigen Kompatibilität. So verfügt OpenOffice.org über mehr und bessere Filter für Fremdformate; auch der Im- und Export zu Microsoft-Office-Dateien klappte bislang recht gut. Mit Office 2007 hat sich das aber geändert: Noch gibt es keinen passenden Importfilter für die DOCX-Dateien der neuen Microsoft-Suite. Umgekehrt sieht es ebenfalls absolut finster aus: Microsoft bietet vor allem Filter zu eigenen Programmen, der als Addon erhältliche ODF-Filter bietet nur bescheidenen Komfort.
Abb. 4: OpenOffice.org Writer bietet traditionelle Menüführung. Für Umsteiger älterer Office-Versionen gibt es daher überhaupt keine Probleme, mit dem Open Source-Paket zurechtzukommen.
OpenOffice.org hält sich konsequent an das anerkannte Open Document Format ODF, das den Austausch zwischen den verschiedenen Office-Anwendungen erleichtern soll. Microsoft versucht stattdessen, das proprietäre Office Open XML (OOXML) durchzusetzen, das nicht nur wegen seiner unüberschaubaren Spezifikationen äußerst umstritten ist [3].
Technische Daten
Auch wenn die bloße Gegenüberstellung technischer Daten, wie oben beschrieben, wenig über die Qualität und die Einsatzfähigkeit der Office-Suiten aussagt, gehört sie dennoch in diesen Vergleich, um bei der Antwort auf Anfragen nach speziellen Funktionen zu helfen. Sie finden diese Gegenüberstellung in der Tabelle “Technische Daten”. Sie stellt OpenOffice der Microsoft Office Professional Suite gegenüber. Da Microsoft alle zwei Jahre neue Versionen veröffentlicht, beschränkt sich der Vergleich auf die gerade aktuelle Version Office 2007 und auf Office 2003, das derzeit noch die größte Verbreitung im Markt hat. Bei OpenOffice ziehen wir die Version 2.3.1 für den Vergleich heran, die bei Redaktionsschluss noch aktuelle Ausgabe.
Technische Daten |
|||
| OpenOffice 2.3 | Microsoft Office Professional 2003 | Microsoft Office Professional 2007 | |
|---|---|---|---|
| Systemvoraussetzungen | |||
| Prozessor | Pentium | Pentium | Pentium ab 500 MHz |
| Arbeitsspeicher (empfohlen) | 128 (256) MByte | 256 MByte | 256 (512) MByte |
| Festplatte | 250 MByte | 350 MByte | 2048 MByte |
| Monitor | 800×600 Pixel | 800×600 Pixel | 1024×768 Pixel |
| Sonstiges | Java (JRE) | ? | ? |
| Unterstützte Betriebssysteme | |||
| Windows XP / Vista | ja | ja | ja |
| Windows 2000 | ja | ja | nein |
| Windows 9x | nur Windows 98 SE | ja | nein |
| Linux | ja | nein | nein |
| Mac OS X | ja | nein | ja |
| Solaris, BSD | ja | nein | nein |
| Allgemein | |||
| Datenträger | CD, DVD, Download | CD, DVD | CD, DVD, Download |
| Straßenpreis | lizenzkostenfrei | je nach Paket; private Nutzung 150 bis 500 Euro, gewerbliche Nutzung 350 bis 700 Euro | je nach Paket; private Nutzung 150 bis 500 Euro, gewerbliche Nutzung 350 bis 700 Euro |
| Deutsche Lokalisierung | ja | ja | ja |
| Support, Entwicklung, Dokumentation | |||
| Erweiterungsmöglichkeiten | OOo Basic (mit IDE), Python, Java und andere | VBA (mit IDE), andere MS-Sprachen möglich | VBA (mit IDE), andere MS-Sprachen möglich |
| Technische Unterstützung | wenige, aber kompetente Fachleute; lokal, nicht flächendeckend | viele Dienstleister; flächendeckender, aber kostenpflichtiger Support | viele Dienstleister; flächendeckender, aber kostenpflichtiger Support |
| Dokumentation | vorhanden; Literatur vorhanden, gute Einzelwerke, kein Massenmarkt | vorhanden; Microsoft Press mit eigener Literatur; zahlreiche Bücher und Abhandlungen (Qualität unterschiedlich). Handbuch nur bei Boxed-Versionen | vorhanden; Microsoft Press mit eigener Literatur; zahlreiche Bücher und Abhandlungen (Qualität unterschiedlich). Handbuch nur bei Boxed-Versionen |
| Vorlagen und Addons | wenige Vorlagen mitgeliefert, seit Version 2.2 verstärkt Erweiterungen | viele Vorlagen aus allen Bereichen, viele Erweiterungen und Addons verfügbar | viele Vorlagen aus allen Bereichen, viele Erweiterungen und Addons verfügbar |
| Technische Entwicklung | regelmäßige Verbesserungen und Erweiterungen. | abgeschlossen, eventuell noch Fehlerpatches | neues Oberflächenkonzept, wird versionsweise weiterentwickelt |
| Patches | automatische Suche und Hinweis, automatisches Update möglich | automatische Suche und Hinweis, automatisches Update möglich | automatische Suche und Hinweis, automatisches Update möglich |
Fazit
Der Platzhirsch im Büro heißt Microsoft Office: Kein Wunder, war die Suite doch lange Zeit quasi alleine im Markt ? dort gehalten mit immenser Kapital- und Marketingmacht. Von den Leistungsdaten her gesehen, muss sich OpenOffice aber nicht verstecken, im Gegenteil: Seine Plattformunabhängigkeit etwa bietet deutlich mehr Chancen als Risiken ? die monopolistische Struktur der Betriebssysteme beginnt bereits zu bröckeln. Und die Frage, ob Microsoft mit seinem neuen Benutzerkonzept das Tor des Jahres oder einen Bock geschossen hat, ist noch nicht abschließend beantwortet.
Größten Nachholbedarf hat die freie Büro-Suite allerdings bei der Kommunikation. Derzeit bietet nur Microsoft mit Outlook ein entsprechendes Werkzeug an. Dem hat OpenOffice aktuell nichts entgegenzusetzen. Allerdings ist für die Version 3.0 ab Oktober 2008 geplant, das Lightning-Projekt der Mozilla Foundation als Extension zu integrieren. Das enthält einen E-Mail-Client und ein Kalendermodul und basiert auf Thunderbird sowie Sunbird.
Bleibt festzuhalten: Beide Office-Suiten bieten alles, was man im Büro braucht. Microsoft Office 2007 verlässt altgewohnte Bedienkonzepte und wirkt dadurch auf den ersten Blick modern und benutzerfreundlich. OpenOffice bietet als Plus eine größere Flexibilität, da die Suite praktisch plattformunabhängig ist. Schon heute arbeitet OpenOffice zudem mit dem ISO-standardisierten Dateiformat ODF und bietet durch das offene Konzept sowie über Extensions die Möglichkeit nahezu beliebiger Erweiterungen und Anpassungen. (tpe/kki)
Der Autor |
| Thomas Krumbein (http://www.mic-consulting.de) ist Unternehmensberater und Experte für Open-Source-Lösungen im Mittelstand. Er ist darüber hinaus engagiertes Mitglied der OpenOffice-Community und sitzt im Vorstand des deutschen Vereins von OpenOffice.org. |
[1] http://office.microsoft.com/de-de/default.aspx
[2] http://de.openoffice.org/
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Office_Open_XML









Hallo,
na, diese Einschätzung teile ich doch schon lange. Ein PIM ist das, was OO von Anfang an fehlt. Wer einen Ersatz für Outlook wollte, schaute in die Röhre oder musste eben zu verschiedenen Programmen greifen, statt alles unter einem Dach zu haben.
Hatte nicht Star Office 5.x einen PIM?
Hi, da bin ich aber anderer Ansicht. Ich hatte damals ein StarOffice incl. Email, das Email Modul wurde nachher wieder entfernt, da extern bessere und leistungsfähigere Lösungen existieren. Dem kann ich mich nur anschließen. Die Integration sollte über die Dienste auch so besser funktionieren als unter MS (das Outlook gut integriert ist halte ich für ein Gerücht). Wir haben MS incl. Outlook (noch) im Geschäft und ich bin Heilfroh wenn wir demnächst eine echte Groupware (Outlook wird zwar manchmal so bezeichnet ist aber keine) incl. Mailsystem (Notes) umsteigen werden. Weder der Kalender noch Email geschweige denn Adress- und Groupwarefunktionen beherrscht… Mehr »
Ich glaube nicht, das Du bei einem Umstieg auf Notes heilfroh sein wirst. In meiner Arbeit quäle ich mich seit Jahren damit rum…
Grüße
Martin
Ja StarOffice 5.2 hatte Kalender Aufgabenverwaltung und Email-Client und sogar einen (schlechten) Browser. Es war so komplett, daß es auch einen eigenen Desktop mitgebracht hat. Letzteren fand ich kontraproduktiv. Der Browser war … schlecht. Das Email-Modul habe ich nicht ernsthaft ausprobiert, aber Aufgabenverwaltung und Kalender fand ich OK.
Eine einfache Integration von PIM und OOorg fände ich allerdings auch recht nett. Da aber eigentlich lieber eine saubere Schnittstelle (zu verschiedenen Adressbuchformaten z.B.) als eine “drangeflickte” Komplettlösung. Aber ich lasse mich auch von einer Komplettlösung überzeugen, wenn sie denn gut funktioniert.
Und hat sich schon mal jemand gefragt warum MS Office das meistbenutzte ist? Ich bemühe mich schon seit Jahren, mit Openoffice meine Firmendatenbank aus Access 97 zu übernehmen, aber ohne Programmierer zu sein kann man nicht einmal einen Datensatz von einer Tabelle in die andere kopieren, also ist eine Auswahl eines angelegten Artikels und Übernahme nicht möglich, ist eigentlich beim alten Office 97 ein Klacks! Und hier fehlt die Benutzerfreundlichkeit. Firmen brauchen mehr als einen Haufen Programme. Die Programme die zur Verfügung gestellt werden müssen intuitiv bedienbar sein und nicht wenn es um wesentliche Dinge geht nur mehr mit Programmiererei… Mehr »
Gehe ich richtig in der Annahme, dass du OpenOffice.org unter Windows benutzen willst, um auf mdb-Dateien zuzugreifen (falls du einen Datenbankserver als Backend benutzt, sollte es sowieso kein Problem sein, die Datenbank mit OpenOffice.org zu nutzen)?
Falls ja, findest im FAQ von OpenOffice.org Base die folgende Beschreibung: http://www.openoffice.org/FAQs/ms-access/ms-access.html
Falls nein: Wie sind dein Anwendungsszenario aus?
Das der ursprüngliche Programmierer deiner Datenbank nicht mehr verfügbar ist, ist natürlich schade, aber die Datenbank sollte auch so übernehmbar sein.
Hallo Karl,
ich habe festgestellt, daß aktuelle OO-Versionen mit einfache Makros von M$-O ganz gut zurecht kommen.
Eine Firmendatenbank in Access, das ist sicherlich voll im M$-Sinn, aber nicht wirklich eine prof. Lösung. Der MySQL Server bietet ein Tool, mit dem man problemlos und einfach Access-DBs in eine MySQL-DB importieren kann – ganz ohne Programmierkenntnisse.
Grüße
Andreas