Nach mehr als elf Jahren Arbeit haben die Entwickler des freien Flugsimulators Flightgear Version 1.0.0 freigegeben. Das Spiel läuft unter Linux, Mac OS X, Windows und auf etlichen *nix-Plattformen, wie FreeBSD oder Solaris.
Flightgear bringt drei Schwierigkeitsstufen mit, die den Wohnzimmerpiloten wählen lassen, ob er sein Flugzeug unter realistischen Bedingungen, zum Zeitvertreib oder einer Mischung aus beidem in der Luft halten will. Das Spiel bietet zudem eine reichhaltige und genaue Datenbank von Landschaften aus allen Teilen der Erde. In der Datenbank warten zahllose reale Flughäfen mit Start- und Landepisten, Markierungen, Lichtern und Taxistraßen.
Die Oberflächendaten der Erde, die auf den letzten veröffentlichten SRTM-Daten (Fernerkundungsdaten der Erdoberfläche) basieren, verschlingen satte drei DVDs. Die Szenarien lassen sich nach einer örtlichen Vorauswahl auch einzeln herunterladen. Der Spieler kann seinen Flieger so durch ein relativ realistisches digitales Modell der Erde steuern und dabei Seen, Flüsse, Straßen, Schienen, Städte und Landschaften überfliegen. Auch Sonne, Mond und Sterne lassen sich an den richtigen, von der Tageszeit abhängigen Positionen wiederfinden.
Der Pilot am heimischen Rechner kann sich mit Flightgear aussuchen, ob er in einem Wright-Flieger von 1903, einer Boing 747, einem Airbus A 320 oder diversen Militär- und Leichtflugzeugen abheben möchte. Wem die angebotene Auswahl nicht genügt, der kann sich auf der Projektseite nach weiteren Flugzeug- und Hubschraubermodellen umtun. Mit der Freigabe der Version 1.0.0 unterzogen die Flightgear-Entwickler vor allem ihre Luftflotte einem Update, das vornehmlich die Helikopter-Modelle betraf. Flight-Gear 1.0.0 unterstützt Wasserflugzeuge und einen Multiplayer-Chat für Text- und Stimmübertragung. Weiterhin bereicherten die Macher die Ansichtsperspektiven um eine Fly-by-Sicht und eine dynamische Cockpit-Sicht.
Flightgear sollte auf jedem halbwegs modernen Rechner mit OpenGL-Unterstützung laufen. Herunterladen kann man die aktuelle Version auf der Download-Seite des Projekts. Zur Zeit gibt es allerdings nur die Slackware-Pakete, die angebotenen Binaries für Debian, Fedora und Pardus sowie die Szenarien hinken noch etwas hinterher. Über den Download-Bereich kommt man zudem an den Quellcode, weitere Flugzeugmodelle sowie Szenerien und kann ein DVD- und CD-Set käuflich erwerben.









des ist niergenswo beschrieben wo man des steuetrt vol der mist