Debian: Schneller wählen, mehr diskutieren

Debian: Schneller wählen, mehr diskutieren

Über den Punkt 5.2 der Debian-Verfassung ruft das Projektsekretariat die Debian-Entwickler zur Abstimmung auf. Die Wahl zum Projektleiter soll kürzer und kommunikativer werden.

Das Prozedere für die Wahl eines neuen Debian-Projektleiters (DPL) soll sechs Wochen vor Amtsende des bisherigen beginnen, und nicht mehr neun Wochen vorher. Die Nominierungsphase soll statt drei nur noch die erste Woche der Wahlperiode dauern. Abschließend sollen nur noch zwei Wochen Stimmen gesammelt werden, und nicht mehr drei. Über die Verfassungsänderung stimmen die Projektmitglieder vom 23. September bis zum sechsten Oktober ab.

In dem Artikelentwurf ist außerdem die Wahltätigkeit des Kandidaten etwas näher ausgeführt. So soll sich ein Kandidat nicht mehr einfach selbst nominieren, sondern auch seine Pläne umreißen für die Zeit, in der er Projektleiter wäre. Subtil abgewandelt ist auch die Formulierung, dass die Kandidaten während ihrer Wahlkampagne nicht mehr nur einfach ihre Person und Position bekannt machen, sondern die Zeit “zur Diskussion nutzen” sollen.

Das Debian-Projekt hat sich Ende 1998 seine erste Verfassung gegeben – natürlich mit der Versionsnummer 1.0. Die aktuelle Verfassung v1.3 stammt von September 2006.

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