Der langjährige Patentkrieg von SCO ist zu Ende: Wie Heise Online heute meldet, hat die streitbare Firma, die seit über vier Jahren gegen IBM und Linux-Firmen wegen angeblicher Patentverletzungen klagte, Insolvenz angemeldet.
Vermutlich als Resultat der schweren Schlappe, die die Firma vor einigen Wochen gegen Novell hinnehmen musste. Ein Gericht bescheinigte damals dem Software-Riesen, die eigentlichen Eigentümer der Rechte zu sein.
Aus für SCO
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Nicht ganz richtig. Das sollte man dann doch noch mal auf Originalquellen nachlesen, u.a. auf Groklaw. Aus ist das noch lange nicht. Das Ganze ist wohl erst mal ein Trick, um a) der am kommenden Montag angesetzten Hauptverhandlung aus dem Weg zu gehen und b) die drohende Millionenzahlung an Novell zu verzögern, dieweil die noch anfechtbar und damit noch nicht rechtskräftig ist. Also langsam mit die junge Pferde.
Hi GoaSkin und Harald,
euren Einschätzungen kann ich mich nur anschließen. In den USA bedeutet eine Insolvenz nach Chapter 11 nicht wirklich viel, das Unternehmen kann ganz normal weiterarbeiten. Das beste Beispiel dafür sind gleich mehrere Unternehmen aus der US-amerikanischen Luftfahrtbranche, die seit Jahren unter Chapter 11 agieren.
Insgesamt müssen wir abwarten, welch strategischer Schachzug sich hinter dieser – sicherlich für die SCO-Führung nicht überraschenden – Insolvenz-Anmeldung verbirgt. Das Ärgernis, dass es SCO gibt, wird erstmal weiterbestehen.
Gruß,
MAx