Nero Linux 3 hat den Beta-Test bestanden und steht ab sofort zum Download auf der Webseite des Herstellers bereit. Linux-Nutzer beschreiben damit nun auch HD-DVDs und Blu-ray Discs, entsprechende Brenner vorausgesetzt.
Die Linux-Version ähnelt in der neuen Ausgabe optisch der Windows-Ausgabe. Weitere Neuerungen: Die Unicode-Unterstützung entspricht nun der von Nero 7 Premium Reloaded und die Entwickler haben ein Upgrade auf GTK 2.0 vorgenommen. Im Nero-Online-Shop sind 25 Euro fällig, um eine Seriennummer zu erstehen, mit der sich die Brennanwendung freischalten lässt.






laut Homepage kostet die Downloadversion 19,99 Euro
Hi Jörg,
ich finde unter http://www.nero.com/deu/NeroLINUX.html nur 24,99 Euro. Ich habe den Kaufvorgang mal nachvollzogen: Wenn man Nero Linux 3 in den Warenkorb legt, erscheint es mit einem Preis von 19,99 Euro. Wenn man sich dann durch den Dialog hangelt, kommen am Ende noch 4,99 Euro für “Extended Download Service” dazu, das sind dann 24,98 Euro.
Ziemlich undurchsichtig deren Preissystem. ;)
Gruß,
Max
Also mal ehrlich: Wofür sollte man Geld für ein CD-Brennprogramm
ausgeben?
Es gibt doch (u.a) K3B.
Oder was kann Nero was K3B nicht kann?
Och, Nero kann auch Blue Ray und HD DVD, geht wohl mit K3B nicht. Spielt aber für mich keine Rolle. Das Argument für K3B ist die EULA von Nero [1]. Einsatz auf nur einer Hardware. Und wenn ich zusätzlich einen Zweitrechner habe, brauch ich eine zweite Lizenz. Entsprechend liegen die Pakete sehr speziell vor. Was passiert wenn ich meinen 32bit Rechner gegen einen neuen 64bit ersetze kann ich leider auch nicht sagen, ist wohl auch eine neue Lizenz fällig. Aber möglicherweise wird man einfach nur zu verwöhnt von freier Software und ist nun undankbar ;-) Tut mir leid, liebe Neros,… Mehr »
Hi Lars,
im aktuellen LinuxUser (05/07) gibt es einen Test zur Betaversion von Nerolinux 3. Zitat: “Mit dem vorliegenden Beta-Release von Nerolinux 3 revidiert Nero den negativen Eindruck, den der Vorgänger erweckt hat, gründlich. (…) Abgesehen von einigen Schwächen (…) präsentiert sich Nerolinux 3 als rundum gelungene Software und würdiger Konkurrent für K3b. Die 20 Euro für die finale Version ist die Software allemal wert.”
Ich persönlich würde allerdings für eine nur kokurrenzfähige Software nicht 20 Euro zahlen, wenn ich die gleichen Features auch kostenlos und zudem als Freie Software bekomme.
Gruß,
Max
Hallo Max;
Eingefleischte Linux-User wird das Angebot von Nero sicherlich nicht ansprechen. Wie die Optik schon verrät, richtet sich Nero in erster Linie an Umsteiger, die Nero für Windows bereits kennen.
Ich persönlich arbeite sowohl mit Linux als auch mit Windows und finde das neue Nero deutlich intuitiver zu handhaben als K3B.
Technisch habe ich mit K3B immer wieder Probleme beim schnellen Brennen, die ich mit Nero nicht habe.
Die Preispolitik ist in der Tat etwas eigenartig. Im Recherchezeitraum wurde die Angabe zwei Mal geändert. Mein aktueller Kenntnisstand ist auch 20 Euro.
Beste Grüße
Thomas
Hallo, mich würde mal interessieren, ob und wie komfortabel man die leidige Geschichte mit den ISO-Erweiterungen (Joliet, Rockridge, Apple, UDF) mit Nero hinbekommt. Soweit ich weiß kann nur XCDRoast sämtliche Erweiterungen mit allen Optionen. Der Gnome-Brenner (zugegeben eine angestaubte 2.8er oder 2.10er) strich bei mehr als 64 Zeichen im Dateinamen mit einer falschen Fehlermeldung die Segel (war für mich damit gestorben). In K3B kann man immerhin die wichtigsten Eigenschaften von Joliet und Rockridge einstellen; inwieweit er sich durch Joliet-inkompatible Daten aus dem Tritt bringen läßt, weiß ich nicht, ich brenne nur sehr selten. Dann aber meist umfangreiche Datensammlungen mit langen… Mehr »
Hallo;
zumindest die GUI von Nero erlaubt:
– Dateinamen über 64 Zeichen Länge.
– Das Aktivieren der Rockridge-Erweiterung.
– Das Brennen von UDF v. 1.02 bis 2.60 auch im Mixed-Mode mit ISO.
Ob die jeweilige Unterstützung tatsächlich funktioniert, musst Du selbst rausfinden.
Beste Grüße
Thomas
Wenn zwei sich Streiten … freut sich der User ;) NERO Linux 3 kann auch “HD-DVDs und Blu-ray Discs” – na toll – es wird nicht lange dauern dann kann “Linux” das auch. Der CODE wurde ja schon “veröffentlicht” (siehe Links unten) Seit einigen Jahren arbeite ich mit GOME und brauche seit her kein Brennprogramm mehr. Es gibt wohl kaum etwas intuitiveres als die “Gnome-Lösung” – Daten Brennen = Blanko-CD/DVD ins Laufwerk , Dateien einfügen … Fertig. CD kopieren = “Rechts-Klick” auf das Icon , CD/DVD Kopieren …. Fertig ISO erstellen = “Rechts-Klick” auf das Icon , ISO Speichern ….… Mehr »