Die Community-Edition der Firewall-Distribution Relianoid liegt in einer neuen Version vor. Sie aktualisiert den Unternbau, kann endlich mit VPNs umgehen, arbeitet an verschiedenen Stellen flotter und unterstützt drei Cloud-Plattformen.
Konkret arbeitet Relianoid 7.7 mit Amazon Web Services, der Google Cloud Platform und Microsoft Azure zusammen. In diesen drei Clouds kann man Relianoid-Instanzen zünden und verwalten. Mit ihrer Hilfe lässt sich dann wiederum die Skalierbarkeit und die Redundanz erhöhen.
Weitere Änderungen gab es vor allem im Hintergrund. So setzt Relianoid 7.7 auf Debian 12.11 („Bookworm“). Die Benutzeroberfläche haben die Entwickler um veraltete Komponenten erleichtert und gleichzeitig die Angular-Bibliotheken aufgefrischt. Damit soll die Benutzeroberfläche flotter reagieren und sich besser an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen.
Layer 4 Sessions behandelt Relianoid robuster. Insbesondere haben die Entwickler einen Bug beim Session Removal in Layer-4-Farmen behoben. Relianoid 7.7 erlaubt zudem Virtual IPs mit abweichenden Subnetzen, womit sich wiederum die IP-Adressen flexibler zuweisen lassen. Nützlich ist das vor allem in komplexen Netzwerktopologien. Verbesserungen gab es schließlich noch beim API-gesteuerten Backup.





