Reparatur von Partitionen

Reparatur von Partitionen

Nicht geht immer alles glatt, wenn eine Festplatte von einem alten Rechner auf einen neuen Rechner (IDE 20GB auf IDE eines Rechners mit SATA) angeschlossen wird. Schuld ist anscheinend der 48bit Mode und ein paar BIOS in Verbindung mit Partitionsprogrammen. Die HD lief vorher als Win 2000 und sollte nun in einen neuen Rechner zusätzlich eingebaut werden um mit XP als Dualboot Linuxplatte verwendet zu werden. Win hat sie ruiniert und nun geht diese auf dem alten Rechner auch nicht mehr. Wenn die Platte angeschlossen ist als Slave und die Master HD gebootet wird oder von der CD, dauert das booten sehr sehr lange, da das BIOS immer wieder zugreift und bremst (Bis zur Halbzeit im Fußball ist er soweit, daß man mit der Reperatur loslegen kann).

Zur Reperatur gibt es hierzu ein Programm namens TestDisk, das z.B. beim Knoppix Linux enthalten ist. Mit diesem lassen sich die Partitionen anzeigen (sogar die Inahlsverzeichnisse ansehen, zur Kontrolle) und auch auf der (MBR beschädigt oder gelöscht) Platte suchen. Vorher sollte man mit dem Befehl “dd /dev/hda /home/username/my_mbr_bad_fromhd.byte count=1” allerdings den kaputten MBR trotzdem sichern. Wer noch vorsichtiger ist, sichert mit “dd” gleich den Inhalt der gesamten HD in eine Datei.

Das Programm arbeitet auf der Konsolenebene. In einem Konsolenfenster unter KDE/Gnome erscheint oft erst eine Fehlermeldung, daß 25 Zeilen benötigt werden. Das wird abgestellt, indem mit der Maus das Fenster unten verlängert wird. Das einfache Menue ist zum größten Teil selbsterklärend. In den Optionen kann auch die Option “allow partial last cylinder” zu ändern weiterhelfen.

Ich selbst hatte vor längerer Zeit ein kleinere HD auf eine größere HD mit dd direkt kopiert und es fehlten mir dann ettliche Gigabyte. Ich konnte diese nur, als weitere noch nicht benutzte primäre Partition nutzen, und nicht die erweiterte Partition (für logische Partitionen) entsprechend erweitern. Mit testdisk läßt sich das auch beheben, da es dort eine Möglichkeit gibt den erweiterten Partitionsbereich zu maximieren.

Auf meine externen 250GB HD in der USB ICY-Box kann testdisk auch zugreifen. Es war dort Angabe des erweiterten Partitionsbereiches nicht wie es sein sollte. Ich hatte den ganzen oberen Berich für erweiteret Partition partitioniert allerdings 30GB davon noch nicht für logische Partitionen partitioniert. Würde man hier schreiben wählen, würde dieser per default minimiert werden. Vor dem Schreiben, sollte daher nachgesehen werden, ob die Größe der erweiterten PArtition stimmt.

[1] https://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=21153
[2] http://www.cgsecurity.org/wiki/Damaged_Hard_Disk
[3] http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk
[4] http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Download

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