Erster Blick auf OpenSuse 10.3

Erster Blick auf OpenSuse 10.3

Das OpenSuse-Projekt hat eine erste installierbare Alpha-Version von OpenSuse 10.3 veröffentlicht. Die Testversion birgt diverse Neuerungen, darunter KDE 3.5.6, Kernel 2.6.20 und Open Office 2.1.3. Systemintern ist Gnome nun vom Verzeichnis für zusätzliche Software /opt ins Verzeichnis /usr umgezogen, was eine Aufwertung des Desktops bedeutet. Für diese Umplatzierung wünscht sich das OpenSuse-Team insbesondere, dass die Benutzer Updates von älteren Versionen testen.

Zum Thema Sicherheit trägt bei, dass Version 10.3 mit der GCC-Option -fstack-protector gebaut ist. Die Compiler-Erweiterung soll Pufferüberläufe verhindern. Zudem kommt das Linux Unified Key Setup (LUKS) standardmäßig für verschlüsselte Partitionen zum Einsatz.

Die Testausgabe ist wahlweise auf fünf CDs oder einer DVD zum Download erhältlich. Von den CDs sind Nummer 1 bis 3 für eine Basis-Installation mit Gnome oder KDE nötig. Die nächste Alpha-Veröffentlichung ist für Mitte März geplant. Den Download der Alpha 1 gibt es hier. Die Fertigstellung von OpenSuse 10.3 ist laut Roadmap für September geplant.

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6 Kommentare
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Peter Sütterlin
19 Jahre her

Hi,

vielleicht gehört’s nicht wirklich hierher, aber beim Lesen hatte ich doch zwei Fragen: Gibt’s einen tieferen Grund für den GNOME-Umzug? Wieso sollte das eine ‘Aufwertung’ sein? Wie auch KDE bringt GNOME eine eigene Verzeichnisstruktur mit vielen spezifischen Bibliotheken, ausführbaren Dateien, Includes – für sowas ist doch eigentlich /opt prädestiniert weil man so alles beieinander hat.
Naja, jedem das seine – ich find’s jedenfalls weder ‘ne Aufwertung noch ‘ne wirklich gute Idee….

Pit

Andreas Krueger
19 Jahre her

Auch Hi,

ich verstehe leider auch nicht, was dies Umzieherei soll. Ich betreibe meine Linux-Version noch gemäß alter Art. Das heißt ich benutze verschieden Partitionen für die einzelnen Dateisysteme. Anscheinend geht das /opt jetzt gegen Null (FireFox ist ja auch schon ausgezogen) und das /usr geht dann auf 20GB oder mehr. Sieht dann fast so schick aus wie unter Windows (Programme und System32).
OK für eine Point-and-Shot-Methode alla Windows ist es sowiso egal. Aber warum werden die, seit Jahren gewachsenen und sauberen Strukturen abgeschafft? ;-(

mfg
Andreas

Peter Sütterlin
19 Jahre her

Hi Andreas, also die Unterschiedlichen Partitionen hab ich mittlerweile aufgegeben (außer natürlich für /home) – aber was hast Du denn da alles installiert? Meine komplette Systempartition sind ja nur 12GB, und da sind 25% frei…. Nun, Firefox/Mozilla, da bin ich mir nicht wirklich sicher ob das in /opt gut aufgehoben war. Ich geb’ auch zu daß /opt laut FHS eigentlich – wie /usr/local – für Pakete ist, die nicht zur Distribution gehören, dennoch fand ich GNOME und KDE immer wie geschaffen für dieses Verzeichnis. Ist aber vielleicht auch nur Gewöhnungssache. Mit Meinem Argument müsste es dann auch /opt/X11R6 sein und… Mehr »

Pascal Schmidt
19 Jahre her

Erlich gesagt finde ich Suse Linux doof da es eher was für Anfaenger ist.
Ich finde Kubuntu viel besserund schöner als Suse Linux.

Peter Sütterlin
19 Jahre her
Reply to  Pascal Schmidt

Erlich gesagt finde ich Suse Linux doof da es eher was für Anfaenger ist.

Toll dass Du uns an Deinem fundierten Wissen Teil haben läßt.

Pit
reg. Linux user #3595, Linux user seit ’93, SuSE User seit ~’97

sorry, aber das musste jetzt sein

Benjamin Quest
19 Jahre her
Reply to  Pascal Schmidt

Oh, das ist ja mal eine waschechte Überraschung! Eine Trollblume … hier … lasst sie uns hegen und pflegen und gießen. ich finde GNOME fiel blöder als KDE weil GNOME ist was für Anfänger die nicht viel klicken wollen …

(wer Rechschreibfehler findet kann sie weiterverteilen …)
Benjamin

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