SCO wieder mit Millionenverlusten

SCO wieder mit Millionenverlusten

Laut den aktuell veröffentlichten Finanzzahlen hat SCO auch im Jahr 2006 wieder erhebliche Verluste zu verzeichnen. Im vierten Quartal 2006 stehen Einkünften in Höhe von 7,3 Millionen US-Dollar Verluste von 3,7 Millionen US-Dollar gegenüber. Auf das Jahr gesehen mußte das amerikanische Unternehmen einen Verlust in Höhe von gut 16 Millionen US-Dollar hinnehmen, die Umsätze im Geschäftsjahr betrugen nur noch 29 Millionen Dollar im Vergleich zu 36 Millionen im Jahr 2005.

Seit geraumer Zeit macht das ehemalige Linux-Unternehmen SCO Schlagzeilen durch die Prozesse gegen Novell und IBM wegen angeblicher Rechteverletzung am geistigen Eigentums im Unix-Code. In der Folge sind Rechtskosten ein erheblicher Posten in der Bilanz des Unternehmens. Im vierten Quartal beziffert SCO diese mit 2,2 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu 3,4 Millionen im Vorjahresquartal. Im Geschäftbericht schätzt SCO den Fortgang des Verfahrens als “schwer vorhersehbar” ein.

Vor einigen Tagen war auf Groklaw zu lesen, dass die Rechtanwälte Novells einen unmittelbar bevorstehenden Bankrott von SCO vorhersagen. Im Oktober hatte Novell den Forderungen von SCO eigene Lizenzforderungen in Höhe von 25 Millionen Dollar gegenübergestellt. Diese Forderungen müßten schnell eingetrieben werden, bevor SCO vollkommen pleite sei, so Novell.

[1] http://sec.gov/Archives/edgar/data/1102542/000110465907002893/a07-2060_1ex99d1.htm

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arebenti
19 Jahre her

Was um Himmelswillen ist das für ein Produkt?

“During the quarter, the Company announced that it had entered into a strategic business partnership to develop, market, merchandise, and support a suite of Day-Timers branded mobile solutions for business and personal productivity. The Company is continuing development on the Day-Timers solution, and expects to begin shipping the solution during the second calendar quarter of 2007.”

Murphy
19 Jahre her
Reply to  arebenti

Ein Kalender/Organizer, denke ich, nur teurer. Und natürlich mobile, um buzzword-compliant zu sein…
stehen Einkünften in Höhe von 7,3 Millionen US-Dollar Verluste von 3,7 Millionen US-Dollar gegenüber
Sorry, ich kann’s mir einfach nicht verkneifen: Einkünften stehen normalerweise die Ausgaben gegenüber. Aus der Differenz von beiden ergibt sich dann Gewinn oder Verlust $-) Die Aussage ist im Kern richtig, aber IMHO mißverständlich formuliert.

Benjamin Quest
19 Jahre her

T(r)oll, Novell, echt t(r)oll. Egal wie es hinten rum im NOvell-SCO Fall wirklich aussieht, wer solche Aussagen in den Raum der Öffentlichkeit stellt, bewegt sich an der Schwelle zum Rufmord. Kein wirklich schönes Verhalten (selbst wenn man es SCO sooooooo gönnt) und für mich die Frage: Hat Novell sowas nötig? Ich dachte die wären jetzt mit Ballmer im Bett … oder vielleicht schleudern sie gerade deswegen jetzt FUD? Wie heißt es eigentlich so schön, “der Gentelman schweigt und genießt” … Chance vertan, Novell.

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